Auftakt

Linnicher Realschüler absolvierte Parcours der Fähigkeiten
Von Redaktion [24.01.2007, 12.08 Uhr]

90 Realschülerinnen und…

90 Realschülerinnen und…

„Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer ist.... Es sieht so einfach aus.“ Solche und ähnliche Sätze sind immer wieder zu hören, als sich die Schülerinnen und Schüler der Realschule Linnich durch den Parcours der Fähigkeiten arbeiten. Als Einstiegsveranstaltung zur Berufsorientierung absolvieren der gesamte Jahrgang 8 – insgesamt 90 Jugendliche - die verschiedenen Stationen des Parcours. Innerhalb von drei Stunden können sich die Jugendlichen beim Schätzen von Gewicht, Entfernung und Zeit, beim Drahtbiegen, Sägen, Löten und Elektrokabel montieren erproben. Das Herstellen einer Zauberkartoffel, der Nagelbalken, der heiße Draht und der Spiegeltest verlangen einiges an Geschicklichkeit und Fingerspitzengefühl. Auch theoretisches Wissen wird abgefragt beim Benennen unterschiedlicher Werkzeuge, beim Berufstest und bei der Vorhersage zur Drehrichtung bestimmter Zahnräder. Ernsthaft und voller Konzentration sind die Schülerinnen und Schüler bei der Sache und selbst nach Ablauf der Zeit sind die etwas aufwendigeren Stationen noch umlagert.

Ein Laufzettel dokumentiert die Ergebnisse des Einzelnen und gibt ihm einen ersten Eindruck, welche Fähigkeiten bereits gut oder noch wenig ausgeprägt sind. In der nun folgenden Berufsorientierungsphase können die Jugendlichen auf diese Erfahrungen zurückgreifen und die Fähigkeiten, die sich jetzt schon andeuten, weiterentwickeln.

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SChüler erprobten sich im Parcours der Fähigkeiten.

SChüler erprobten sich im Parcours der Fähigkeiten.

Die Betreuung der insgesamt 17 Stationen wird von Eltern, Kollegen und Kolleginnen übernommen. Und manche Mutter wundert sich im Selbsttest, wie schwierig beispielsweise die Ausführung des Spiegeltests ist. Auch die Annahme einer Helferin, dass der Ansturm von 90 Jugendlichen in die Aula im Chaos enden müsse, bewahrheitet sich nicht. Im Gegenteil, die hohe Motivation der Schülerinnen und Schüler bewirkt, dass die Atmosphäre ruhig und entspannt bleibt.

Die Stationen hat das Büro für Chancengleichheit des Forschungszentrums zusammengestellt. Angeregt und koordiniert wurde die Veranstaltung durch das NASA-Projekt der Stadt Jülich, das Schulen in Jülich und Umgebung bei der Weiterentwicklung der Berufsorientierungs-konzepte Unterstützung anbietet. Informationen zum gesamten Projekt finden Sie unter www.juelich.de/nasa-berufsorientierung oder telefonisch bei Elisabeth Fasel unter 02461-63411.


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