Faltblatt gegen plötzlichen Herztod

Im Kreis Düren "Einfach Leben retten!"
Von Redaktion [21.12.2006, 19.31 Uhr]

Der Titel ist Programm: "Einfach Leben retten" ist ein Faltblatt, das Laien befähigt, in Herz-Notfällen die lebenswichtigen Sofortmaßnahmen zu ergreifen

Der Titel ist Programm: "Einfach Leben retten" ist ein Faltblatt, das Laien befähigt, in Herz-Notfällen die lebenswichtigen Sofortmaßnahmen zu ergreifen

"Einfach Leben retten!" heißt das Faltblatt, das die kommunale Gesundheitskonferenz des Kreises Düren im Kampf gegen den sogenannten plötzlichen Herztod in großer Auflage veröffentlicht hat. Auf anschauliche, leicht verständliche Art wird beschrieben, wie man als Laie im Herz-Notfall Erste Hilfe leistet. Stabile Seitenlage, Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung werden bildlich dargestellt. Auch die Anwendung eines Elektro-schockgerätes, mit dem das gefährliche Herzkammernflimmern beseitigt werden kann, wird erläutert.

Auf Betreiben der Gesundheitskonferenz gibt es kreisweit bereits 50 derartiger Defibrillationsgeräte in öffentlichen Gebäuden und großen Betrieben. "Die Geräte sind das I-Tüpfelchen der Soforthilfe", weiß Dr. Hans Göntgen, Leitender Notarzt des Kreises Düren. Das A und O der Notfallhilfe sind jedoch die im Flyer beschriebenen Soforthilfemaßnahmen. "Die kann praktisch jeder leisten", sind sich Nicole Savelsberg (Kreis-Gesundheitsamt), Dr. Wolfgang Deiters (Kassenärztliche Vereinigung) sowie Dr. Gereon Blum (Krankenhaus Düren) und Dr. Helmut Breuer (St. Marien-Hospital in Birkesdorf) einig.

Werbung

Das Faltblatt ermuntert und befähigt zur Ersten Hilfe. "Sie können nur eines falsch machen: nicht helfen!", heißt es dort. "Manches Leben könnte gerettet werden, wenn Helfer die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens wie beschrieben für Herzdruckmassage und Beatmung nutzen", weist Dr. Göntgen auf die enorme Bedeutung der schnellen Hilfe hin. Die gedruckte Anleitung zur Ersten Hilfe wird in vielen öffentlichen Gebäuden – Arztpraxen, Krankenhäuser, Rathäuser, Büchereien, Polizeistationen - ausgelegt. Nach Vorstellung der Gesundheitskonferenz gehört sie in jede Hand- oder Brieftasche.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung