Hubertusmesse

Rund 500 Gläubige feiern auf Burg Nideggen
Von Redaktion [23.10.2006, 13.21 Uhr]

Pastor Helmut Macherey feierte die Hubertusmesse auf Burg Nideggen mit rund 500 Gläubigen unter freiem Himmel.

Pastor Helmut Macherey feierte die Hubertusmesse auf Burg Nideggen mit rund 500 Gläubigen unter freiem Himmel.

Mit rund 500 Gläubigen, darunter so mancher in Jägertracht, feierte Pastor Helmut Mache-rey die traditionelle Hubertusmesse auf Burg Nideggen. An diesem sonnigen Bilderbuch-Herbstsonntag galt der Dank aller dem heiligen Hubertus, dem Schutzpatron der Waidmänner. Was unschwer zu erkennen war, bevölkerten doch auch zahlreiche Tiere den stilvollen Innenhof der Burg. Drei Reiter, drei Falkner mit ihren Greifvögeln und viele Jagdhunde – Hubertusmessen haben einen ganz eigenen, rustikalen Charakter. Den prägte auch und vor allem das Jagdhornbläser-Ensemble der Kreisjägerschaft unter der Leitung seines Dirigenten Renold Quade. Immer wieder lauschten die Gläubigen den fröhlichen Hörnern, deren Klang durch die Ruine und über die buntgefärbten Laubwälder hinweg ins Rurtal hallte.

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Unterstützt von Käthe Rolfink, Vorsitzende des Kreiskulturausschusses, feierte Pastor Helmut Macherey eine Messe, in deren Mittelpunkt das biblische Gleichnis der wundersamen Brotvermehrung stand. Trotz der großen Resonanz auf die gemeinsame Einladung von Landrat Wolfgang Spelthahn und der Kreisjägerschaft Düren war eine derartige Vermehrung nach dem Schlusssegen nicht erforderlich – der Imbiss reichte auch so für alle. "Am Freitag haben wir im Kreishaus mit den Landwirten Erntedanke gefeiert, am heutigen Sonntag folgt auf Burg Nideggen die Hubertusmesse mit der Jägerschaft – der Kreis Dü-ren ist ein ländlicher Flächenkreis und weiß, was er dem Engagement dieser beiden Gruppen zu verdanken hat", würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn in seinem kurzen Grußwort nun einmal mehr die Leistung der Waidmänner.


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