Abschied aus dem aktiven Dienst

Robert G. Horn sorgte für den Polizeihaushalt des Kreises
Von Redaktion [20.10.2006, 10.32 Uhr]

Robert G. Horn (M) bei der Verabschiedung durch Landrat Wolfgang Spelthahn und Polizeidirektor Josef Henkel

Robert G. Horn (M) bei der Verabschiedung durch Landrat Wolfgang Spelthahn und Polizeidirektor Josef Henkel

45 Jahre tat Robert Horn seinen Dienst bei der Kreisverwaltung Düren. Nachdem er Lehrgänge beim Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Aachen absolviert und verschiedene Ämtern der Kreisverwaltung durchlaufen hatte wechselte er zunächst zum Bundesamt für Verfassungsschutz nach Köln. 1968 schließlich kam er zur Polizeiverwaltung Düren umgesetzt. Hier lernte er sämtliche Facetten des polizeilichen Verwaltungshandelns von der Sachbearbeitung bis zur Führungsebene.

Bis zu seinem Eintritt in die Freistellungsphase der Altersteilzeit war Robert Horn acht Jahre lang für den Haushalt der Kreispolizeibehörde Düren zuständig. Außerdem betreute er 200 Schießstände in seiner Zuständigkeit als Sachverständiger der speziellen Gefahrenabwehr Ein weiteres Amt war das des Datenschutzbeauftragten. Zu seinem Projekten gehörte unter anderem die Neu-, Um- und Erweiterungsbauten der Polizeigebäude in Düren, Jülich und Kreuzau. Darüber hinaus war er an der Entwicklung der Qualitätspolitik der Kreispolizeibehörde beteiligt und leitete eine Arbeitsgruppe zur Festlegung von einheitlichen Beförderungskriterien.

Werbung

Als Goethe-Liebhaber zitierte Robert G. Horn bei Konfliktlösungen gerne "Was soll ich viel lieben, was soll ich viel hassen, man lebt nur vom Leben lassen" und damit das Miteinanderreden in den Vordergrund stellt. Dorthin wird zukünftig – nach eigener Aussage neben dem verstärkten Werben um seine Ehefrau – weitere sportliche Aktivitäten rücken. Bisherige Höhepunkte seiner bereits 50 Jahre andauernden Tennisspielerkarriere waren die Gewinne von zahlreichen Einzel- und Doppeltitel bei den Clubmeisterschaften des Dürener Turnvereins, bei den alljährlich stattfindenden Dürener Tennis-Stadtmeisterschaften, bei den Bezirksmeisterschaften des Tennisbezirks Aachen-Düren-Heinsberg sowie anlässlich vieler anderer Tennisturniere. Hier ist vor allem die Vizelandesmeisterschaft der Polizei NRW im Jahre 2002 in der Altersklasse "Herren 55" zu erwähnen. Da er seit einigen Jahren sich auch dem Golfen verschrieben hat, wird er in Zukunft darum bemüht sein, sein Handicap ständig zu verbessern.

In ihren Ansprachen hoben Landrat Spelthahn sowie der Abteilungsleiter Verwaltung und Logistik, Polizeidirektor Josef Henkel, die Verdienste und den unermüdlichen Einsatz von Robert G. Horn hervor und bedankten sich für die in jeder Hinsicht vorbildliche Zusammenarbeit.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung