Natürliche „Duftnote“

Hühnermist düngt den Kreis Düren
Von Redaktion [10.10.2006, 08.59 Uhr]

„Der Dung wird störend oft empfunden, weil er mit Geruch verbunden“, stellt der Kreisbauernvorsitzende Franz Josef Kügelgen frei nach Wilhelm Busch fest. Er äußerte Verständnis für Beschwerden aus der Bevölkerung, die wegen des Geruchs des Hühnertrockenkots erhoben werden, der derzeit auf den Äckern des Kreises ausgebracht wird. Andererseits bittet er aber auch um Verständnis für die Berufskollegen, die den Geruch unfreiwillig verursachen. „Hühnertrockenkot ist ein natürlicher Dünger, der wie Mist und Gülle in landwirtschaftlichen Betrieben anfällt und leider keinen Veilchenduft abgibt. Die Düfte sind aber garantiert nicht gesundheitsschädlich“ so Kügelgen.

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Die Berufskollegen ruft der Vorsitzende dazu auf, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Der Dung darf etwa zwei Wochen in Haufen auf den Feldern liegen, bis er ausgebracht wird. Da gerade beim Ausbringen auf den Äckern die meisten Gerüche entstehen, sind die Landwirte durch behördliche Anordnung gehalten, den Dünger nach getaner Arbeit am Abend einzuarbeiten, was zu einer Beseitigung der Gerüche führt. Der Kreisbauernvorsitzende bittet die Berufskollegen dringend, gerade die Pflicht zur Einarbeitung ernst zu nehmen. Um unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden, empfiehlt der Vorsitzende seinen Berufskollegen einen rücksichtvollen Umgang mit den Anreinern und dem Dung.


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