Kulturwoche

Ein Hauch von New Orleans in Linnich
Von Kristina Grün [26.09.2006, 21.37 Uhr]

Wenn die Kneipe „Karla und Röschen“ in Linnich wie ein Lokal in der Bourbon Street in New Orleans wirkt, liegt dies wohl an den Klängen von „Why not“. Angezogen von Swingrhythmen und Bluenotes fanden sich bei „Karla und Röschen“ am Samstagabend einige Jazzliebhaber zusammen, um der Jazzband zu lauschen.

Diese stand den amerikanischen Originalen in nahezu nichts nach: Expressiv, vital und spontan verdeutlichten die Musiker Archie Shepps Erklärung für Jazzmusik, nämlich „die Freiheit, viele Formen zu haben“. So war das Publikum schnell in den Bann der sehnsuchtvollen Töne des Saxophons und der Melancholie des Pianos gezogen.

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Spätestens als „Why not“ die ersten Töne des Moritats von Mackie Messer anspielte, unterlagen die Gäste dem Charme der Musik und Füße und Köpfe wippten eifrig im Takt der Musik. Angenehme und lockere Stimmung brachten auch den Musikern deutlich sichtbar Spaß.


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