Konzertanter Künstler

Geburt des "Dürenlions" vor dem Kreishaus
Von Redaktion [25.09.2006, 15.38 Uhr]

Heavy Metal: Beim Besuch des Ateliers von Dieter Patt (r.) bekamen Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.r.) und seine Begleiterinnen einen Vorgeschmack auf die Stahlskulptur, die am 27. September vor dem Kreishaus in Düren enthüllt wird.

Heavy Metal: Beim Besuch des Ateliers von Dieter Patt (r.) bekamen Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.r.) und seine Begleiterinnen einen Vorgeschmack auf die Stahlskulptur, die am 27. September vor dem Kreishaus in Düren enthüllt wird.

Der Löwe, das Wappentier des Kreises Düren, wird künftig überlebensgroß im Straßenbild der Kreisstadt präsent sein. Dieter Patt, Künstler und Landrat des Rhein-Kreises Neuss, hat eine große Metallskulptur des "Königs der Tiere" geschaffen, den einst auch das Jülicher Herrscherhaus im Wappen führte. Dank der Zusammenarbeit mit der Kulturinitiative im Kreis Düren kann das Wahrzeichen für den Kreis Düren nun als Blickfang auf dem Vorplatz der Kreisverwaltung Düren aufgestellt werden. Die Enthüllung des "Dürenlions" findet am Mittwoch, 27. September, statt.

Wie bei Dieter Patt üblich, kommt auch der kreisdürener Löwe bei einer Feuergeburt zur Welt. Um 21.15 Uhr wird das Verpackungsmaterial in Flammen aufgehen, so dass die Skulptur im Feuerschein nach und nach sichtbar wird. Das Programm beginnt an diesem Abend jedoch bereits um 19 Uhr. Im ersten Obergeschoss des Kreishauses Düren eröffnet Landrat Wolfgang Spelthahn eine Ausstellung mit weiteren Werken Dieter Patts. Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, ehemaliger Leiter des Rheinischen Landesmuseums in Bonn, führt in die Ausstellung ein.

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Ab 20 Uhr wird das Eröffnungsprogramm nach draußen verlagert: Vor dem Kreishaus tritt die kölsche Kultband "De Räuber" auf. Nach der Enthüllung des "Dürenlions" um 21.15 Uhr setzen "De Räuber" ihr Konzert fort, diesmal verstärkt von Landrat Dieter Patt an der Gitarre. Der Eintritt ist frei.

Zu den künstlerischen Lehrmeistern des Multitalents Dieter Patt gehörte neben Anatol Herzfeld auch Ulrich Rückriem, der in Düren mit seinen mahnenden Stelen im Straßenbild gegenwärtig ist. Die Löwenskulptur misst 2,60 Meter in der Höhe und 3,60 in der Länge. Die Stahlplatte, die der Merzenicher Ingenieur Joachim Lenzen nach Patts Entwurf bearbeitet hat, ist sechs Zentimeter dick. Damit dürfte der 4,5 Tonnen schwere "Dürenlion" für die Ewigkeit geschaffen sein.


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