NRW-Aktion

Schlechte Gurt-Moral im Kreis Düren
Von Redaktion [12.09.2006, 18.41 Uhr]

In den vergangenen zwei Wochen fanden wieder landesweite Gurtkontrollen statt. Dieses Mal richtete sich das Bemühen der Polizei erstmals schwerpunktmäßig an das Sicherungsverhalten von Lkw-Führern. An sie wurde ein speziell gestalteter Flyer mit Informationen, warum man sich auch im Lkw unbedingt anschnallen sollte, verteilt.

Bis 10. September stellten die an der Aktion beteiligten Beamten der Kreispolizeibehörde Düren an insgesamt 119 Kontrollorten in 753 Fällen das Nichtbeachten der Gurtanlegepflicht sowie das nicht oder nicht ordnungsgemäße Benutzen von Kinderrückhalteeinrichtungen fest.

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Während der überwiegende Teil der Verstöße, nämlich 684 Beanstandungen, von Pkw-Benutzern begangen wurde, waren aber auch 91 Lkw-Fahrer nicht angeschnallt. 718 festgestellte Verfehlungen konnten mit Verwarnungsgeldern geahndet werden, darüber hinaus mussten 35 Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

"Die Anschnallpflicht wird von zu vielen Autofahrern immer noch nicht ernst genommen", kritisierte Polizeidirektor Werner Eismar das mangelhafte Ergebnis. "Dabei ist der Sicherheitsgurt der beste Lebensretter bei Unfällen".

Die Polizei wird daher ihre Gurtkontrollen fortsetzen.


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