Verkehrsunfallbilanz

Straßen im Kreis Düren sind sicher
Von Redaktion [01.08.2006, 14.37 Uhr]

"Das ist das beste Ergebnis, das wir je hatten", freuten sich Landrat Wolfgang Spelthahn und Polizeidirektor Werner Eismar, als sie jetzt der Presse die Verkehrsunfallbilanz für das erste Halbjahr 2006 vorstellten. In allen Bereichen gab es Positives aus dem Kreis Düren zu vermelden: weniger Verkehrsunfälle, weniger Tote, weniger Leicht- und Schwerverletzte als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. "Auch im Vergleich auf Regierungsbezirks- und Landesebene schneidet der Kreis Düren überaus positiv ab.

"Wir sind spitze - da darf man ruhig etwas stolz sein", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, Leiter der Kreispolizeibehörde, und sprach den Beamten für ihren engagierten Alltagseinsatz auf der Straße Lob und Annerkennung aus. "In dem tollen Halbjahresergebnis zeigt sich, dass wir mit unserer Kombination aus vorbeugender Aufklärung und konsequenter Verkehrsüberwachung richtig liegen."

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Bei Letzterer gehe es ausdrücklich nicht um zusätzliche Einnahmen, sondern um mehr Sicherheit. "90 Prozent aller Verkehrssünder wurden von den Polizeibeamten unmittelbar danach persönlich auf ihr Fehlverhalten angesprochen", so der Landrat.

Im ersten Halbjahr 2006 nahm die Polizei im Kreis Düren 3590 Verkehrsunfälle auf - 100 weniger als im Vergleichszeitraum 2005. Die Zahl der Getöteten ging von sieben auf vier, die der Verletzten von 723 auf 580 zurück. Das ist ein Minus von fast 20 Prozent. Auf Landes- und Bezirksregierungsebene wurden hier Verbesserungen von "nur" 7,7 und acht Prozent notiert. Die Zahl der schwerverletzten Verkehrsopfer sank im Kreisgebiet von 133 auf 121.

Die erfreuliche Entwicklung im Kreis Düren kam allen zugute: Egal ob Kinder, junge Erwachsene, Senioren oder Motorradfahrer - alle waren im ersten Halbjahr 2006 so sicher wie nie im Straßenverkehr unterwegs. Die Zahl der verunglückten Über-65-Jährigen nahm so gar so drastisch ab (von 89 auf 52, minus 41,6 Prozent), dass der Behördenleiter dafür nach einer gesonderten Erklärung suchte und sie in der Weisheit des Alters fand: "Sie haben vermutlich darauf verzichtet, sich bei Schnee und Eis hinters Steuer zu setzen."


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