K12 für den Verkehr freigegeben

„Knotenpunkt“ Freialdenhoven ist gelöst
Von Arne Schenk [06.07.2006, 12.29 Uhr]

Zwei Jahre dauerte es vom Förderantrag bis zur Freigabe der K12 in Freialdenhoven.

Zwei Jahre dauerte es vom Förderantrag bis zur Freigabe der K12 in Freialdenhoven.

„Das größte Lob gebührt den Anwohnern, dass sie das so lange ausgehalten haben“, betonte Aldenhovens Bürgermeister Emil Frank am Dienstag bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der Kreisstraße 12 in der Ortsdurchfahrt Freialdenhoven. Immerhin hätten sie zehn Monate Matsch, Lehm und dazu den langen Winter ertragen müssen. Oft habe er selbst vor der gesperrten Dorfstraße mit dem Wagen gestanden und sich dann gefragt: „Fährst du jetzt über Ederen oder zurück über Merzenhausen?“

Bereits 1999 wurde die Maßnahme in das Ausbauprogramm des Kreises aufgenommen. Die Bezirksregierung bewilligte den Förderantrag im Juni 2004. Nach der Ausschreibung erfolgte der Spatenstich am 25. August 2005, sodass im September mit den Arbeiten aufgenommen werden konnte.

Die Baukosten für den 900 Meter langen Ausbauabschnitt belaufen sich auf 750.000 Euro, wovon 450.000 auf den Kreis Düren entfallen. Die restlichen 300.000 Euro steuert die Gemeinde Aldenhoven bei.

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Die Fahrbahnbreite beträgt nun sechs Meter. Der Gehweg wurde auf 1,50 Meter verbreitert, so dass nun auch genügend Platz für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer ist. Der Knotenpunkt zwischen K11 und K12 an der Schanzstraße wurde als überfahrbarer Kreisverkehr konzipiert. Gleichzeitig sollen Inseln, Querungen und Einengungen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge dämpfen.

„Es war nicht ganz einfach“, gestand auch Ortsvorsteher Jakob Leipertz, der im Anschluss sogar von einem „schwierigen Unterfangen“ sprach: „Wenn man oben darauf guckt, sieht man nie, was alles darunter ist.“ So mussten zusätzlich 200 Meter Trinkwasserleitung erneuert und 30 Meter Schmutzwasserkanal ausgetauscht werden.

Unvorhersehbare Gegebenheiten wie eine Kabelumlegung oder die Verkeimung der Trinkwasserleitung waren die Folge. So richtete Leipertz auch ein kleines Lob an die Bezirksregierung, das Büro Straßenbauwesen und das Planungsbüro.
Die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde hob auch Landrat Wolfgang Spelthahn hervor. Das Projekt sei zudem trotz längerer Vorlaufzeit gut und effizient abgeschlossen worden: „Hier ist es gelungen, mit öffentlichen Mitteln zielgerichtet und verantwortungsvoll umzugehen.“ So sei die Maßnahme im Gegensatz zu anderen nicht überteuert. „Die Sonne scheint zu Recht über dem Projekt“, urteilte der Landrat zufrieden.


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