Ehrenamtler scheiden aus

Düren: Jagdleidenschaft endet nicht
Von Redaktion [13.06.2006, 17.02 Uhr]

Abschied aus dem Ehrenamt der Kreisjägerschaft.

Abschied aus dem Ehrenamt der Kreisjägerschaft.

"Sicher hat uns unsere Arbeit manche Mühe gekostet, sie hat uns aber auch viel Freude bereitet – schließlich lieben wir die Jagd mit allem, was dazugehört", bekannte Dr. Otto Gräfrath, als er gemeinsam mit Erich Crump, Dr. Heinrich Fedders und Günter Nathaus bei Landrat Wolfgang Spelthahn zu Gast war. Ihm war es ein Anliegen, den vier Mitgliedern der Kreisjägerschaft für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zu danken, das sie, nachdem sie allesamt das 70. Lebensjahr vollendet haben, laut Vorschrift nicht weiterführen können.

So engagierten sich alle vier über 20 Jahre oder länger im Jägerprüfungsausschuss, dem auch ein Vertreter der unteren Jagdbehörde angehört. In den über zwei Jahrzehnten stellten sich weit mehr als 800 Jungjäger dem Ausschuss, um das "grüne Abitur" zu erwerben.

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Dabei fielen alle Entscheidungen bis auf verschwindend geringe Ausnahmen einstimmig. Die Waidmänner Crump, Gräfrath und Nathaus gehörten überdies lange Jahre dem Jagdbeirat an, der die untere Jagdbehörde berät. "Es ist bedauerlich, dass es ihnen nicht freigestellt ist zu entscheiden, ob sie ihre Aufgaben auch weiterhin wahrnehmen wollen", sagte der Landrat, der zuvor die Bedeutung der Jägerschaft in dem ländlich geprägten Flächenkreis betont hatte.


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