4,2 Millionen Euro verbaut

Amtsgerichts Düren runderneuert und schlüsselfertig
Von Redaktion [09.06.2006, 21.47 Uhr]

Die Erweiterung und Sanierung des Amtsgerichts Düren in der August-Klotz-Straße ist nach knapp dreijähriger Bauzeit fertig gestellt. Der Staatssekretär im Justizministerium des Landes NRW, Jan Söffing, wird -begleitet von zahlreichen Gästen -an der feierlichen Einweihung der Erweiterung und Sanierung teilnehmen. Der Präsident des Oberlandesgerichts Köln, Johannes Riedel, und der für das Projekt verantwortliche Niederlassungsleiter des BLB NRW Aachen, Harald K. Lange, wird am Dienstag, 13. Juni, um 14.30 Uhr zur offiziellen Schlüsselübergabe schreiten.

Gleich mehrere Baumaßnahmen hat die Aachener Niederlassung des BLB NRW bei laufendem Gerichtsbetrieb angepackt. Das Dachgeschoss des Gebäudes wurde ausgebaut und bietet jetzt 29 zusätzliche Büros, zwei Verhandlungsräume, einen großen Besprechungsraum sowie sanitäre Einrichtungen, Teeküchen und Lagerflächen. Für den Einbau eines neuen behindertengerechten Aufzugs wurden das Dach und die Geschossdecken aufgeschnitten.

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neuen behindertengerechten Aufzugs wurden das Dach und die Geschossdecken aufgeschnitten. Zwei Schrägaufzüge im Foyer erleichtern Behinderten den Zugang zu den höher gelegenen Fluren. Die Heizungsanlage nebst Heizkörpern und die Fenster in 3 Etagen wurden ausgetauscht. Die komplette Fassade sowie Innenwände wurden neu gestrichen und Bodenbeläge erneuert. Brandschutz und Sicherheitstechnik sind jetzt auf den neuesten Stand.

Die bewundernswerte Geduld der Bediensteten für die unvermeidbaren Einschränkungen durch Lärm und Staub in der Bauphase hat sich auch dank der hervorragenden Kooperation zwischen Justiz, Bauleitung und Handwerkern ausgezahlt: Die Zusammenarbeit im Amtsgericht wird optimiert, da nun alle Dienststellen in einem Gebäude untergebracht sind. Die bisher in Fremdanmietungen untergebrachten Abteilungen für Nachlass-, Vormundschafts-und Betreuungsangelegenheiten finden unter dem mit altdeutschem Schiefer gedeckten Dach Platz. Raumklimaverbessernde Bauweise, kurze Wege im Gebäude und die Anbindung aller Arbeitsplätze an das gemeinsame EDV-Netz bieten den Mitarbeitern des Gerichts verbesserte Arbeitsbedingungen. Und die rechtsuchenden Bürger finden künftig alle Dienste des Amtsgerichts unter einem Dach zentral in der Stadt.


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