Einsatzlage an den närrischen Tagen

Kreis Düren: Weniger Einsätze als im Vorjahr
Von Redaktion [28.02.2006, 17.09 Uhr]

Wie in den Vorjahren hatte die Polizei an den bisherigen Karnevalstagen wieder "alle Hände voll zu tun". Insgesamt ergaben sich in der Zeit zwischen Freitagmorgen und Dienstagmorgen 425 polizeiliche Einsatzanlässe, die bewältigt werden mussten. Während im Vorjahr noch ein leichter Anstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen war, weist die Vergleichszahl zum Karnevalsgeschehen 2005 jetzt einen Rückgang von 53 Einsätzen auf.

Neben der Bewältigung der normalen Einsatzlage musste die Polizei am Rande des karnevalistischen Geschehens kreisweit bei 29 Schlägereien und Körperverletzungen einschreiten. Dabei blieb es jedoch in den meisten Fällen bei weniger schweren Delikten. Die Anzahl entspricht damit exakt den im Vorjahr aus diesem Anlass bewältigten Einsätzen. Weiterhin mussten, ebenso genau so oft wie im Vorjahr, in 25 Fällen Randalierer beruhigt oder aus dem Verkehr gezogen werden. Mit 19 registrierten Sachbeschädigungen stieg die Gesamtzahl diesbezüglich etwas an. Außerdem wurden der Einsatzleitstelle der Polizei elf hilflose Personen gemeldet. Das Tätigwerden der Polizei war zudem bei 30 Ruhestörungen und 13 weiteren Streitigkeiten erforderlich.

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Bei dem überwiegenden Anteil der Einsätze spielte übermäßiger Alkoholkonsum als Mitauslöser eine offensichtliche Rolle. Wie angekündigt, hat die Polizei an den Karnevalstagen auch vermehrt Kraftfahrzeugführer auf ihre Fahrtauglichkeit hin überprüft. Im Kreisgebiet wurden bei Verkehrskontrollen fast 600 Auto- und Zweiradfahrer kontrolliert. In 118 Fällen waren jeweils ein Alcotest und in 18 Fällen ein Drogenvortest zur Feststellung der Verkehrstüchtigkeit erforderlich. Dabei mussten acht Mal polizeiliche Maßnahmen gegen Fahrer wegen unzulässiger alkoholbedingter Beeinträchtigung eingeleitet werden. Im Vorjahr waren es noch fünf Personen gewesen. Bemerkenswert negativ ist festzustellen, dass in diesem Jahr zudem in vier Fällen eine drogenbedingte Beeinträchtigung von Kfz-Führern zur Anzeigenerstattung führte.

Gegen alle zwölf Verkehrsteilnehmer wurde wegen des festgestellten Alkohol- oder Drogenkonsums beim Führen von Fahrzeugen ein Bußgeld- oder Strafverfahren eingeleitet. Ihnen wurde die Weiterfahrt untersagt.


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