Berufsverkehr wetterbedingt behindert

Kreis Düren: 42.000 Euro Schaden bei Unfällen
Von Redaktion [26.01.2006, 16.23 Uhr]

Der in der Nacht zum Donnerstag gefallene Schnee verwandelte die Straßen im Kreis Düren in glatte Rutschbahnen. Die Autofahrer hatten sich aber überwiegend gut auf die Verkehrsbedingungen eingestellt. Die Polizei wurde seit den frühen Morgenstunden aber trotzdem zu immerhin zwölf Verkehrsunfällen gerufen, die sich durch witterungsbedingte Einflüsse ereignet hatten. Dabei blieb es fast ausschließlich bei Blechschäden. Nur eine Person musste nach einem Unfall mit schweren Verletzungen zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Gegen 6.25 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der K 32 in Leversbach. In einer starken Steigungsstrecke blieben zwei Fahrer von Geländewagen aufgrund der Schneeglätte nacheinander kurz vor einer scharfen Linkskurve bei ihrer Fahrt bergan in Richtung Nideggen hängen. Zwei andere Fahrzeugführer, die mit ihren Autos in umgekehrte Richtung bergab unterwegs waren, verloren ebenfalls nacheinander die Kontrolle über ihre Wagen und rutschten jeweils gegen eines der am Fahrbahnrand stehenden Fahrzeuge. Ein dritter von oben kommender Pkw stellte sich zunächst nur quer. Er wurde anschließend jedoch von einem privaten Streufahrzeug, das in die gleiche Richtung unterwegs war, von hinten erfasst und in die bereits kollidierten und hängen gebliebenen Fahrzeuge hinein geschoben.

Werbung

Ein 54 Jahre alter Pkw-Fahrer aus Nideggen, der sich bereits außerhalb seines Geländewagens auf dem Gehweg aufgehalten hatte, wurde dabei von dem Fahrzeugpulk erfasst und erlitt eine Beinverletzung. Der Sachschaden wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt.

Die übrigen Verkehrsunfälle ereigneten sich in der Zeit zwischen 4.50 und 10 Uhr auf der L 250 bei Drove, auf der Hovener Straße in Birkesdorf, auf der Kreisstraße 34 bei Langerwehe, auf der Tagebaurandstraße bei Niederzier, auf der Höhenstraße in Hürtgen, auf der Bahnhofstraße in Jülich, auf der Schulstraße in Düren und jeweils zweimal in der Ortschaft Kreuzau sowie auf der Bundesstraße 56 bei Froitzheim.

Der eingetretene Gesamtschaden wird auf mindestens 42.000 Euro geschätzt.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung