Vier neue Busse mit Rußpartikelfiltern in Betrieb

Quantensprung bei der Dürener Kreisbahn
Von Redaktion [29.12.2005, 15.38 Uhr]

EvoBus-Repräsentant Stefan Brass (2.v.l.) überreicht Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratschef der Dürener Kreisbahn, einen symbolischen Schlüssel zur Freude von DKB-Geschäftsführer Guido Emunds (l.) und Bernd Böhnke (r.). Foto: Kreis Düren

EvoBus-Repräsentant Stefan Brass (2.v.l.) überreicht Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratschef der Dürener Kreisbahn, einen symbolischen Schlüssel zur Freude von DKB-Geschäftsführer Guido Emunds (l.) und Bernd Böhnke (r.). Foto: Kreis Düren

Die vier neuen Busse, die die Dürener Kreisbahn kurz vor Weihnachten bei der Daimler Chrysler-Tochter EvoBus abgeholt hat, bedeuten mehr als eine bloße Aufstockung des Fuhrparks auf 85 Fahrzeuge. "Diese Neuanschaffung ist für uns ein Quantensprung", sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, Vorsitzender des DKB-Aufsichtsrates, bei der Präsentation der je 200.000 Euro teuren Fahrzeuge und kündigte eine Qualitätsoffensive an. So verfügt die Kreisbahn jetzt über ihre ersten Omnibusse mit Rußpartikelfiltern im Auspuff, was der Umwelt zugute kommt. Doch auch die Insassen dürfen sich über ein prima Klima freuen, denn zwei der vier Wagen mit dem Stern auf dem Kühlergrill sind mit einer elektrischen Kühlanlage ausgerüstet.

"Wenn die Resonanz unserer Fahrgäste positiv ist, werden Klimaanlagen in unseren neuen Bussen künftig Standard sein", erläuterte DKB-Geschäftsführer Bernd Böhnke beim Probesitzen auf den 36 graffitihemmenden mehrfarbigen Einzelsitzen. Landrat Wolfgang Spelthahn glaubt fest an die Zukunft der Klimaanlagen, auf die in Personenwagen kaum mehr jemand verzichten will: "Wir wollen unseren Fahrgästen den bestmöglichen Service bieten – auch an den im Jahresdurchschnitt 63 wirklichen Sommertagen." Die vier Evobusse, die je 102 Personen fassen, werden demnächst auf wechselnden Linien eingesetzt. So kommen möglichst viele Fahrgäste in den Genuss des neuen Reisekomforts.

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Auf lange Sicht sollen aber alle DKB-Kunden am Quantensprung teilhaben. "Wir können keine Zwei-Klassen-Gesellschaft befürworten, bei der alle den gleichen Fahrpreis bezahlen, aber unterschiedliche Leistungen geboten bekommen", kündigte DKB-Aufsichtsratschef Wolfgang Spelthahn an, dass auch die Unternehmer, die im Auftrag der DKB durchs Kreisgebiet fahren, den neuen Qualitätsstandards genügen müssen. ?Aus wirtschaftlichen Gründen wird die DKB die Erneuerung ihres Fuhrparks schrittweise vornehmen. Dabei soll der Takt möglichst gesteigert werden, denn die Kreisbahn hat sich entschlossen, lieber in Neufahrzeuge zu investieren statt die vorhandene im großen Stil nachzurüsten. Derzeit erfüllen über die Hälfte ihrer Fahrzeuge die Euro 3-Abgasnorm.

Mit den Benzinpreisen steigen auch die Sympathien für die öffentlichen Verkehrsmittel, die teils mit Aufklebern wie "Ölscheichschocker", "Benzinpreisflachleger" oder "Mobilitätsflatrate" durch die Lande fahren. "Wir wollen Berufspendlern und vor allem auch den zunehmend älter werdenden Menschen im ländlichen Raum ein dichtes, leistungsstarkes Bus- und Bahnnetz anbieten", definierte Landrat Wolfgang Spelthahn einen wichtigen Baustein für Lebensqualität im Kreis Düren, als er jetzt bei der offiziellen Vorstellung der vier Sternenwagen einen überdimensionalen Fahrzeugschlüssel in Händen hielt.


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