Schulamt bilanziert das Jahr 2004

Schülerbeförderung kostet den Kreis über 1,5 Millionen Euro
Von Redaktion [27.12.2005, 16.00 Uhr]

Wenn ein Amt für ein so weites Feld wie Schule und Weiterbildung, Kultur und Sport in einem Flächenkreis wie dem Kreis Düren zuständig ist, fällt der Jahresbericht entspre-chend umfangreich aus: Auf gut 130 Seiten haben die Autoren um Amtsleiter Franz-Josef Hellwig all das zusammengefasst, was im Jahr 2004 von wesentlicher Bedeutung war, und stellen zudem Bezüge zum Jahr 2005 her. So finden sich in dem erstmals vorgelegten Verwaltungsbericht viele Fakten und Entwicklungstendenzen, die optisch sehr anspre-chend mit Tabellen und Grafiken präsentiert werden.

Die Untere Schulaufsichtsbehörde etwa stellt fest, dass die Schülerzahlen der in ihre Zu-ständigkeit fallenden Schulformen Grund-, Haupt und Förderschulen in den Schuljahren 2002/03 bis 2004/05 entgegen dem Landestrend relativ stabil geblieben sind.
Neben Schülerzahlen und Lehrerversorgung geht der Bericht auch auf die Kosten ein, die dem Kreis Düren für seine neun eigenen Schulen im Berichtsjahr entstanden sind. So ar-beiteten die vier Berufskollegs und die fünf Förderschulen 2004 im Verwaltungshaushalt mit einem Budget von insgesamt gut 430.000 Euro.

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Wegen der zuletzt gestiegenen Zahl der Lernenden an den Förderschulen kletterten die Fahrtkosten im Spezialverkehr auf über 950.000 Euro. Die Beförderungskosten für Schüler an den Berufskollegs wuchsen wegen steigender Schülerzahlen – Stichwort Berufsgrund-schuljahr – und höherer Buskosten auf fast 590.000 Euro.

Im Bereich der Kulturförderung erinnert der Bericht unter anderem an Volker Saul, den ersten Träger des Kunstpreises des Kreises Düren, und die beiden Kreis Düren-Tage im Rheinischen Landesmuseum Bonn, zu denen jeweils über 1000 Schüler und Bürger mit der Rurtalbahn anreisten. Glanzpunkte aus dem Bereich "Sport" sind die Einweihung der Arena Kreis Düren und sowie der Kunststofflaufbahn in Düren. Wichtig zudem: die neue Danke-Karte, die verdienten Ehrenamtlern ausgehändigt wird. Daten und Fakten aus der RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwande-rerfamilien), dem Schulpsychologischen Dienst und der Kreis-VHS runden den Tätigkeits-bericht ab.


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