Von Riesentannenbäumen und anderen Superlativen

Weihnachtsspecial: Märkte in Nordrhein-Westfalen
Von Redaktion [01.12.2005, 13.30 Uhr]

Der Geruch von Glühwein und gebrannten Mandeln zieht bald wieder durch die stimmungsvoll beleuchteten Innenstädte. Dann laden festlich geschmückte Märkte zum Bummeln, Naschen und Geschenke kaufen. Ob auf dem Wasser oder im Wald, auf der mittelalterlichen Burg, im Museum oder in der Millionenmetropole - in Nordrhein-Westfalen spiegelt sich in den zahlreichen Weihnachtsmärkten die Vielfalt des Landes.

In Aachen steht der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr ganz im Zeichen der Printe: Vier Meter hohe Printenmänner - allerdings nicht aus Teig, sondern aus Hartpolyester - flankieren die Hauptzugänge zum Markt. Daneben wird eine zwölf Meter hohe, luftgefüllte Printenfigur für Aufsehen sorgen. Die Bühne wird mit lebensgroßen - echten - Gebäckfiguren dekoriert, die von Aachener Bäckern gefertigt und anschließend vom Publikum bewertet werden (Weitere Infos beim Verkehrsverein Bad Aachen, Telefon: 0241/1802930, Internet: www.aachen-tourist.de).

Superlative gibt es in diesem Jahr auch wieder in Dortmund: Vom 17. November bis 23. Dezember gibt es beim Weihnachtsmarkt in der City rund 300 Buden und den größten Weihnachtsbaum der Welt. 45 Meter hoch, aus 1700 Fichten zusammengesetzt und mit 13.000 Lämpchen bestückt, lässt er nicht nur Kinder staunen (Tel.: 0231/18999-222,
www.weihnachtsmarkt-dortmund.de).

Sechs Märkte, alle fußläufig zu erreichen, mit zusammen rund 280 Ständen vor der historischen Altstadtkulisse - auch Münster ist ein Mekka für Weihnachtsmarktliebhaber. Mit Einbruch der Dämmerung erstrahlen vom 21. November bis 23. Dezember Kaufmannshäuser, Kirchen, Museen und barocke Adelspaläste im festlichen Glanz. Der größte Markt befindet sich auf dem Platz des Westfälischen Friedens und wird von einem Lichterhimmel überdacht (Tel.: 0251/492-2710, www.muenster.de).

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Nicht nur bei den Geschenken, sondern auch bei den Weihnachtsmärkten haben Kölner die Qual der Wahl: Ob am Fuße des Domes, im Kerzenlicht des mittelalterlichen Treibens am Schokoladenmuseum oder auf dem schwimmenden Markt an Bord der "Wappen von Mainz" - hier bleibt zwischen dem 21. November und dem 23. Dezember kaum ein Wunsch offen. Weitere Infos gibt’s bei KölnTourismus, Tel.: 0221/221-30400, www.Koelntourismus.de.

Auch Düsseldorf will durch eine Vielzahl von Märkten von traditionell bis trendy vom 21. November bis zum 23. Dezember zahlreiche Besucher zum Weihnachtshopping an den Rhein locken. Die Marktplätze sollen neuerdings in Stil und Farben den umliegenden Gebäuden angepasst werden. Zur flirrenden "Christmas-Street" wird die Schadowstraße, wo Cheerleader mit ihren regelmäßigen Auftritten das Weihnachtsgeschäft etwas anheizen (Tel.: 0211/17202-22, www.duesseldorf.de).

Wem nach heißem Shopping-Erlebnis im CentrO Oberhausen nach Abkühlung zumute ist, der kann sich vom 19. November bis 29. Januar an der Eisskulpturen-Ausstellung erfreuen und meterhohe Kunstwerke aus Eis und Schnee bewundern (www.schneeundeis.com). Im Außengelände des Einkaufszentrums kann man vom 17. November bis zum 23. Dezember über den mit rund 150 Buden bestückten Weihnachtsmarkt schlendern (www.centro.de).

Ein Kontrastprogramm bietet die Nachbarstadt Mülheim: Ins Mittelalter lädt die Broicher Schloßweihnacht ein, die nach dem großen Erfolg der letzten Jahre erstmals an zwei Wochenenden stattfindet (10./11. sowie 16.-18. Dezember). Besonderes Highlight sind die Lesungen der Weihnachtsgeschichte in lateinischer und mittelhochdeutscher Sprache (Tel.: 0208/960960, www.muelheim-ruhr.de).

Noch beschaulicher geht’s im sauerländischen Arnsberg zu. Vor historischer Kulisse entstehen hier vom 2. bis 11. Dezember vor den Augen der Besucher kurzlebige Eisskulpturen, aber auch kunstvolle Schmiedearbeiten und anderes Kunsthandwerk. Kinder können eigene Plätzchenkreationen anfertigen; für Erwachsene werden romantische Laternenwanderungen und Rundgänge mit dem Nachtwächter angeboten (Verkehrsverein Arnsberg, Telefon: 02931/4055, www.arnsberg-info.de). Da lohnt auch ein Abstecher in den nahe gelegenen Wildwald zum Weihnachts-Waldmarkt am zweiten und dritten Adventswochenende. Besucher können mit dem Trecker in den Wald fahren und dort mit dem Förster ihren Weihnachtsbaum selber schlagen. Am Waldeingangshaus gibt es an mehr als 40 Ständen Produkte aus dem Wald (Tel.: 02932/97230, www.wildwald.de).

Zu einem stimmungsvollen vorweihnachtlichen Bummel lädt die Historische Fabrikanlage Maste-Barendorf in Iserlohn am 3./4. und 10./11. Dezember ein. Eine bunte Mischung aus anspruchsvollem Kunstgewerbe wie Holzarbeiten, Glaskunst, Scherenschnitten, Marionetten oder Schmuck wird im alten Fabrikendorf und in den historischen Fachwerkhäusern geboten. Dazu kommen handwerkliche Vorführungen wie Buchbinden und Zigarrenmachen. Gleichfalls öffnen die Künstler ihre Ateliers (Stadtinformation Iserlohn, Tel. 02371/217-1820, www.iserlohn.de).

Ein Tipp für Nachtschwärmer ist die "Lange Nacht auf dem Weihnachtsmarkt" am 3. Dezember in Bad Münstereifel. Bis Mitternacht sind Buden und Holzhäuschen auf den romantischen Plätzen des Eifel-Städtchens geöffnet (Kurverwaltung, Tel.: 02253/542244, www.bad-muenstereifel.de).

Eine Auswahl der schönsten Weihnachtsmärkte im Kreis Kleve gibt es in diesem Jahr erstmals als Broschüre. Das Heft kann ab sofort für 3,- Euro bei der Touristik-Agentur NiederRhein bestellt werden (Tel.: 02824/923592, www.touristik-agentur-niederrhein.de).


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