Vergessen ist ansteckend- WAT 2005

Aktionen in Düren zum Weltaidstag
Von Redaktion [25.11.2005, 13.09 Uhr]

Seit 17 Jahren wird am 1.Dezember weltweit der Menschen gedacht, die von HIV und AIDS betroffen sind. Das gilt auch für den Kreis Düren. Unterschiedliche Veranstalter geben diesem Gedenktag Ausdruck.

Die Aids Beratungsstelle des Kreisgesundheitsamtes wird auf dem Dürener Weihnachtsmarkt am Donnerstag, 1. Dezember, Informationen und kleine Präsente an Interessierte weitergeben. Unterstützt wird Nicole Savelsberg von Ehrenamtlichen und Politikerinnen und Politikern aller Fraktionen, die im Laufe des Tages mit Spendendosen ausgestattet Menschen im Stadtgebiet um eine Spende bitten, die direkt den an AIDS erkrankten und häufig verarmten Menschen im Kreis Düren zugute kommt.

Zur Welt AIDS Tag Party lädt die Gruppe "Les autres" am Samstag, 3. Dezember, ins KOMM, August Klotzstraße. Das Fest beginnt um 20 Uhr, der Eintritt von 4 Euro wird zugunsten von Menschen mit HIV aus dem Kreis Düren erhoben.

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Am selben Tag feiert die Gemeinde von St. Marien um 17.30 Uhr eine Messe, die ebenfalls im Gedenken an die Menschen, die von HIV direkt oder indirekt betroffen sind. Die musikalische Gestaltung obliegt dem Chor von St. Marien und als Solisten treten Birgit Röseler (Klavier) und Roman Verhees (Geige) auf. Die Fürbitten wurden von Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis Düren formuliert. Im Rahmen der Predigt wird Pitty Verhees über das Thema Aids und betroffene Menschen aus dem Kreisgebiet berichten.

Zum zweiten Advent, am 4. Dezember, findet in St. Anna um 11.30 Uhr eine Messe mit ähnlicher Gestaltung wie am Tag zuvor statt. Die Solisten werden Doris Nießen (Querflöte) und Herr Lövenich (Orgel) sein. An diesem Tag berichten Majella Lenzen und Nicole Savelsberg von Menschen, die an AIDS erkrankt sind und im Kreis Düren leben. Die Kollekte der beiden Messen werden direkt an die Betroffenen im Kreis Düren gehen.

Der WAT (Welt AIDS Tag) wurde 1988 erstmalig auf dem Weltgipfeltreffen der Gesundheitsminister ausgerufen. Sie haben sich dort für eine von Toleranz geprägte Gesinnung und einen intensivierten internationalen Austausch von Informationen zu HIV und AIDS ausgesprochen. Rote Schleifen werden international als Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen getragen; in den letzten Jahren wurde dies vor allem von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aufgegriffen, die das Thema damit auch aus dem Schatten des Verwerflichen herausnahmen.

AIDS ist auch in Deutschland aktuell wie lange Zeit nicht mehr- die Zahl der Neuinfektionen hat in diesem Jahr dramatisch zugenommen, es wurden fast 20 % mehr Neudiagnosen (trotz verbesserter und differenzierter Meldetechnik, die Doppelmeldungen noch besser eliminiert) verzeichnet. (www.rki.de)


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