Kreis Düren: Hunde sollte Staupe-Schutz haben
Von Redaktion [25.02.2017, 12.45 Uhr]

Je einen nachgewiesenen Fall von Staupe-Infektion bei Füchsen im Stadtgebiet Düren und in der Gemeinde Nörvenich nimmt das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren zum Anlass, erneut über die Viruserkrankung zu informieren.

Staupe ist eine für den Menschen ungefährliche, aber für manche Tiere hoch ansteckende Erkrankung. Sie ist weltweit verbreitet und tritt immer wieder bei Wildtieren auf, insbesondere bei Mardern und Füchsen. In der letzten Zeit gab es vermehrt Fälle im Rheinland.

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Auch Hunde sind besonders gefährdet. Die Infektion erfolgt über Kontakt zu erkrankten Tieren und deren Ausscheidungen, also Urin, Kot oder Nasensekret. Dabei können sich schwerste Symptome der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes oder auch des Nervensystems zeigen. Häufig führt die Erkrankung auch zum Tod.

Die Impfung gegen Staupe ist seit vielen Jahren für Hunde etabliert und bietet den einzigen sicheren Schutz gegen eine Erkrankung. Vor allem Jäger und Hundebesitzer, die mit ihren Tieren in den Wald gehen, sollten den Impfschutz ihrer Hunde überprüfen und diese im Wald anleinen. Der Impfschutz wirkt in der Regel ein Jahr, sollte aber im Einzelfall beim praktizierenden Tierarzt erfragt werden. Die Tierärzte beantworten auch weitere Fragen zum Thema Staupe.


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