Forschungsprojekt bis Juni 2018

"Moro" fürs indeland
Von Redaktion [13.01.2017, 18.35 Uhr]

Praktisch angelegt ist das Forschungsprojekt "Moro" - Modellvorhaben der Raumordnung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Im Indeland geht es vor allem um Regionentwicklung unter dem Leitmotiv: "Ressourceneffizienz – Mehr aus weniger machen".

Die Fragen, denen nachgegangen werden lauten etwa: Wie wird man in Zukunft im indeland wohnen? Welche Mobilitätskonzepte sind realisierbar? Wie können Städte interkommunal ihre Gewerbeflächen organisieren? Und welche langfristigen Effekte haben solche Maßnahmen auf die kommunalen Finanzen?

Eine der drei zentralen Regionalentwicklungsmaßnahmen ist das Bauen mit Faktor X, wie es bereits etwa in Inden, Eschweiler und Niederzier in Wohnvierteln sichtbar wird.

Im Kontext des Forschungsprojektes wird Faktor X einer detaillierten finanzwissenschaftlichen Betrachtung unterzogen, um langfristige Effekte auf kommunale Finanzen zu bestimmen und Effizienzsteigerungspotenziale zu identifizieren.

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"Wir wollen zeigen, dass Bauen mit Faktor X nicht nur natürliche Ressourcen einspart, sondern auch positive Effekte auf finanzielle Ressourcen der Kommunen hat, wenn sie zum Beispiel Faktor X-Baugebiete ausweisen.", bestätigt Klaus Dosch, Leiter der Faktor X-Agentur im indeland.

Offiziell begleitet wird das Vorhaben von der Allgemeinen Forschungsassistenz sowie einer finanzwissenschaftlichen Begleitforschung des MORO. Erste Bereisungen und Workshops haben bereits stattgefunden. Kyra Pfeil, Regionalmanagerin bei der indeland Entwicklungsgesellschaft, betont: "MORO bietet Planern und Kämmerern im indeland gleichermaßen die Chance, ihre Aktivitäten zu verbinden und gemeinsam neue Lösungen für eine aktive und zukunftsfähige Regionalentwicklung zu finden.“

Die erste Projektphase läuft bis Juni 2018 mit einer Fördersumme von 200.000 Euro. Die Ergebnisse werden auch in die Fortschreibung des Masterplans indeland 2030 einfließen.


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