Einstimmiges Votum

Kreistag verurteilt Straftaten im Hambacher Forst
Von Josef Kreutzer [07.07.2016, 13.54 Uhr]

Der Dürener Kreistag hat unmissverständlich Stellung zu den Straftaten bezogen, die nicht identifizierte Umweltaktivisten im Hambacher Forst begangen haben. "Gewalt darf niemals legitimes Mittel der Auseinandersetzung sein. Jeder, der Gewalt anwendet, verstößt gegen das Recht und wird zur Rechenschaft gezogen!“ Mit diesen Worten endet die Resolution, die der Kreistag in seiner Sitzung vor der Sommerpause einstimmig verabschiedet hat.

In ihr wird die Gefährdung von Leib und Leben der Mitarbeiter des Bergbauunternehmens, der Polizisten und Demonstranten verurteilt und eine strafrechtliche Verfolgung gefordert.

Werbung

Der Beschuss von Menschen mit sogenannten Präzisionsschleudern, deren Genauigkeit und Durchschlagskraft mit Schusswaffen vergleichbar sei, müsse mit gleicher Konsequenz verfolgt werden wie Anschläge mit Feuerwaffen, heißt es in der Resolution. Die Sabotage von Betriebseinrichtungen und das Anlegen lebensgefährlicher Fallen seien gemeingefährliche Straftaten, die das Gemeinwesen nicht dulden dürfe.

Die Fraktionen betonen unisono, dass sie ihre Resolution nicht als Stellungnahme für oder gegen Braunkohle zu verstehen sei, sondern als ein klares Bekenntnis gegen Gewalt.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Selbst-Vermarktung
Vielseitig, wandelbar und mutig, das sind Adjektive, die gut zu Ute Werner passen. Die 55-jährige ist vor zehn Jahren nach Jülich gekommen, übernahm das Traditions-Strumpf-Geschäft am Markt und ist heute Vorsitzende der Werbegemeinschaft Jülich. Geplant war nichts davon. Es hat sich mehr „gefügt“.  [08.03.2017, 08.51 Uhr]  >>

Stadtteile

Barmen: Malwunsch frei für 1+ in Latein
Malen und zeichnen sind ihre große Leidenschaft und sie ist Lehrerin. Klar, dass sie Kunst unterrichtet oder? „Nein, ganz sicher nicht“, lachend wehrt Jenny Dolfen diese Idee ab. „Ich habe mich ganz bewusst dagegen entschieden“, erläutert die Pädagogin. Englisch und Latein unterrichtet sie am Gymnasium Haus Overbach, ihrer großen Leidenschaft, der Kunst, frönt sie als freiberufliche Illustratorin. [08.03.2017, 08.24 Uhr]  >>
Jülicher Forscherin geht in die Computer-Tiefe
Im Reich der Supercomputer tummelt sich die Dr. Estela Suarez, Wissenschaftlerin am Jülicher Forschungszentrum. Gegenwärtig arbeitet sie an dem Projekt DEEP (Dynamical Exascale Entry Platform), dessen Ziel es ist, eine neue Art von Supercomputern zu entwickeln: „Die nächste Generation unserer Höchstleistungsrechner, die viel schneller und energieeffizienter sein müssen, als die heutigen.“ [08.03.2017, 07.45 Uhr]  >>

Vereine

"Pussyhats" als sichtbares Zeichen [08.03.2017, 08.07 Uhr]  >>
Ausnahmezustand ist Normalzustand [08.03.2017, 07.00 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung