Viermal Taschengeldbörse im Kreis Düren
Von Josef Kreutzer [27.06.2016, 07.31 Uhr]

Die Taschengeldbörse zieht Kreise: Nach ihrem erfolgreichen Start in der Gemeinde Merzenich nutzen seit dem 1. Juni die Gemeinden Aldenhoven und Kreuzau sowie die Stadt Heimbach den generationenübergreifenden Service. Die Gemeinde Vettweiß folgt am 1. Juli.

Die Idee ist denkbar einfach: Die Taschengeldbörse bringt Jugendliche, die mit einfachen Dienstleistungen ihr Taschengeld etwas aufstocken wollen, und ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen, die Hilfe brauchen können, zusammen. Mit Unterstützung des Landes NRW und der EU hat das Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren im vergangenen Jahr eine Plattform aufgebaut, bei der sich Schüler und Senioren anmelden können.

Nach ersten Info- und Kennenlerngesprächen wählt das Team der Taschengeldbörse den passenden Helfer aus und vermittelt kostenlos den Kontakt. Die Organisation und Durchführung der Hilfsarbeiten sprechen die Beteiligten untereinander ab. Das Taschengeld beträgt mindestens fünf Euro pro Stunde. Wichtig ist, dass nur einfache, ungefährliche Arbeiten vergeben werden dürfen, die zudem nur unregelmäßig verrichtet werden. Dadurch entfällt die Anmeldepflicht bei der Minijobzentrale. Die Jugendlichen müssen eine Haftpflicht- und Unfallversicherung über ihre Eltern nachweisen können.

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Hilfe für Ältere, Jobs für Jugendliche: Die Taschengeldbörse des Kreises Düren zieht weitere Kreise.

Hilfe für Ältere, Jobs für Jugendliche: Die Taschengeldbörse des Kreises Düren zieht weitere Kreise.

Die Bürgermeister der vier neuen Kommunen und Landrat Wolfgang Spelthahn sind sich einig: "Die Taschengeldbörse ist ein Gewinnermodell für Jugendliche und Senioren. Darüber hinaus ermöglicht auf einfache Weise das Miteinander der Generationen." Für die ältere Generation leistet das Angebot einen kleinen Beitrag dazu, den Verbleib in der häuslichen Umgebung zu erhalten, und Jugendliche haben die Chance, ihre Fähigkeiten und Begabungen zu testen und damit hilfreiche Erfahrungen für ihre berufliche Orientierung zu machen. Beide Seiten lernen sich besser kennen und entwickeln so mehr Verständnis füreinander.

Ab sofort können sich interessierte Jugendliche und Senioren aus den Kommunen Aldenhoven, Heimbach und Kreuzau bei der Taschengeldbörse anmelden. Ab dem 1. Juli dann auch Interessierte aus der Gemeinde Vettweiß.

Weitere Infos und Onlineanmeldung unter: www.tab.kreis-dueren.de. Fragen zur Projektkoordination beantwortet Susanne Herfs, Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren des Kreises Düren unter der Rufnummer 02421/22-1526 oder an amt51@kreis-dueren.de.


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