Aus dem Polizeibericht

Negativ-Spitzenreiter mit 2,32 Promille unterwegs
Von Redaktion [13.06.2016, 18.58 Uhr]

Alkohol am Steuer - oder Lenker - ist aus guten Grund verboten, heißt es im Polizeibericht, denn die Beamten hatten am vergangenen Wochenende im Kreis Düren reichlich mit dem Verstoß gegen dieses Verbot zu tun.

Mit 1,56 Promille war am Samstagfrüh gegen 4.20 Uhr ein 31 Jahre alten Autofahrer auf der Großen Rurstraße unterwegs. Die Folge: Führerschein und Blutprobe abgeben sowie eine Strafanzeige.

Dieses Schicksal teilt auch ein 65-Jähriger Mann aus Vettweiß, der um 0.30 Uhr am Sonntag in seinem Wohnort von der Polizei gestoppt wurde. Im Promille-Gehalt übertraf er den Jülicher: 1,96 Promille zeigte das Messgerät.

Wenig später wurde in Düren ein Fahrradfahrer aus dem Verkehr gezogen. Der 45-jährige Dürener hatte mit 2,32 Promille sein Zweirad über die Oberstraße gesteuert. Blutprobe und Strafanzeige folgten auch hier.

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Gegen 2.32 Uhr geriet ein 31 Jahre alter Pkw-Fahrer aus Köln in Niederzier ins Visier von Polizeibeamten. Unmittelbar, nachdem er seinen Wagen aus einer Parkbucht auf die Straße "Am Sophienhof" gelenkt hatte, wurde seine Fahrt auch schon wieder gestoppt. Gemessene 1,82 Promille in seiner Atemluft lieferten eine deutliche Erklärung für den Alkoholgeruch, der aus dem Fahrzeuginnern zu vernehmen war. Besonders verantwortungslos an der Tat des Kölners: seine vierjährige Tochter befand sich ebenfalls im Auto.

Die Aachener Landstraße in Jülich wurde um 5 Uhr zum Tatort einer Ordnungswidrigkeit. Ein 32-Jähriger aus Aldenhoven saß dort mit 0,58 Promille am Steuer seines Wagens. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Doch nicht nur männliche Verkehrsteilnehmer sprachen dem Alkohol zu. Auch eine 54-jährige Frau aus Jülich wurde von der Polizei erwischt, als sie mit 0,98 Promille mit ihrem Pkw auf der L 136 in Stetternich unterwegs war. Gegen die Jülicherin wurde
ebenfalls ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Alkohol am Steuer ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Um diese Ursache zu bekämpfen und damit langfristig die Unfallzahlen zu minimieren, wird die Polizei auch zukünftig kontrollieren, wie es um die Fahrtauglichkeit der Verkehrsteilnehmer im Kreis Düren bestellt ist. Auch während der Fußballeuropameisterschaft wird es keine Ausnahmen geben, wenn es darum geht, den Straßenverkehr sicherer zu machen.


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