Kreisverwaltung Düren lebt die Vielfalt
Von Josef Kreutzer [06.06.2016, 12.34 Uhr]

Die Kreisverwaltung Düren ist auf Initiative der Kreistagsfraktionen von CDU und Grünen im Oktober 2015 der "Charta der Vielfalt" beigetreten und beteiligt sich nun erstmals am bundesweiten Diversity-Aktionstag, der am Dienstag, 7. Juni, zum vierten Mal stattfindet. Mit ihrem Beitritt bekennt sich die Kreisverwaltung Düren zu einer Willkommenskultur, von der Beschäftigte wie Kunden gleichermaßen profitieren.

Ziel der Charta der Vielfalt ist die Schaffung eines Arbeitsumfeldes, das frei von Vorurteilen ist. Alle Beschäftigten sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Zudem versteht sich die Kreisverwaltung Düren bereits seit Jahren als kundenfreundlicher Dienstleister. Dies gilt für alle Menschen, die mit ihr in Kontakt kommen, unabhängig von Herkunft, Bildungsstand, gesellschaftlicher Stellung, Alter, Hautfarbe oder Religion.

Vom freundlichen Empfang am Info-Center, den ausgedehnten Servicezeiten und der guten Erreichbarkeit der Ämter profitieren alle Kunden der Kreisverwaltung. Beispiele für darüber hinausgehende Serviceangebote für Migranten sind die regelmäßigen Sprechstunden der Ausländerbehörde im Forschungszentrum und in der Fachhochschule Jülich, die Dolmetscherbörse sowie viele mehrsprachige Infomaterialien.

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Die Kreisverwaltung Düren ist der "Charta der Vielfalt" beigetreten und unterstützt nun  den bundesweiten Diversity-Aktionstag, der am 7. Juni stattfindet.

Die Kreisverwaltung Düren ist der "Charta der Vielfalt" beigetreten und unterstützt nun den bundesweiten Diversity-Aktionstag, der am 7. Juni stattfindet.

Die interkulturelle Öffnung der Kreisverwaltung gewinnt auch angesichts des demografischen Wandels an Bedeutung. So werden im Rahmen der externen Stellenausschreibungen gezielt Bewerber mit Zuwanderungsgeschichte eingeladen. Folglich ist die Zahl der neuen Kollegen mit Migrationshintergrund gestiegen, vor allem bei den Nachwuchskräften. Vielfalt wird gefördert: Flexible Arbeitszeitmodelle sowie Heim- und Telearbeit verbessern die Vereinbarkeit von Familie oder Pflege und Beruf. Die Kita "Kreismäuse e.V." ist hier ein weiterer wichtiger Beitrag. So wurde der Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich erhöht. Auch die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung trägt zur Vielfalt bei.

Die im Rahmen einer Doppelspitze tätige Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren, Elke Ricken-Melchert, wurde zur Demografie-Beauftragten bestellt und befasst sich mit den verschiedensten Fragestellungen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben.
Somit hat die Kreisverwaltung Düren verschiedenste Maßnahmen umgesetzt, die dem Vielfaltsgedanken Rechnung tragen und die Willkommenskultur sowie die Wertschätzung aller Menschen deutlich machen sollen.


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