Beratung über gesetzliche Betreuung und Vorsorgevollmachten

An Jülich ein Beispiel genommen
Von Redaktion [15.05.2016, 08.51 Uhr]

In Jülich gibt es dieses Angebot schon seit einiger Zeit in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat Jülich. Seit April bietet die die Betreuungsstelle der Kreises regelmäßige Sprechstunden zur gesetzlichen Betreuung und zu Vorsorgevollmachten in den örtlichen Rathäusern an und zwawr in Langerwehe, Aldenhoven, Niederzier, Nideggen, Kreuzau, Titz und Merzenich. Monatliche Vorort-Beratungen in weiteren Kommunen werden folgen.

Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen sind ein sehr wichtiges Thema, denn durch Unfall, Krankheit oder aus Altersgründen kann jeder in die Lage kommen, selbst keine Entscheidungen mehr treffen zu können. "Wer glaubt, dass dann automatisch die engsten Familienangehörigen einspringen, der irrt. Stattdessen wird immer ein gesetzlicher Betreuer bestellt. Wer die Verantwortung für sich in die Hände einer Person seines Vertrauens legen möchte, muss das vorab schriftlich entsprechend verfügt haben", unterstreicht Landrat Wolfgang Spelthahn die aktuelle Gesetzeslage.

Nur mit einer rechtzeitig erteilten Vollmacht kann man eine gesetzliche Betreuung für sich selbst vermeiden. In einer Betreuungsverfügung kann man nicht nur seine Betreuerin oder seinen Betreuer festlegen, sondern zudem eigene Wünsche zur Betreuung. In einer Patientenverfügung bestimmt man vorab, was bei eigener Entscheidungsunfähigkeit medizinisch unternommen werden soll.

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Allerdings gilt es bei der Abfassung einer Vollmacht einige formale Besonderheiten zu beachten. Elke Ricken-Melchert, Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren: "Auch wenn es ein schwieriges Thema ist, sollte man sich besser heute als morgen damit auseinandersetzen. Dabei beraten wir alle Bürgerinnen und Bürger gern, und zwar vertraulich, neutral und kostenlos."

Folgende Beratungstermine können noch wahrgenommen werden:
Kreuzau: Donnerstag, 19. Mai, 10 bis 12 Uhr, Anmeldung unter Telefon 02422/507126,
Aldenhoven: Dienstag, 31. Mai, 10 bis 12 Uhr, Anmeldung unter Telefon 02464/586-132; Titz: Donnerstag, 02. Juni, 9 bis 11 Uhr, Anmeldung unter Telefon 02463/6590;
Merzenich: Donnerstag, 23. Juni, 9 bis 11 Uhr, Anmeldung unter Telefon 02421/22-1529.
Jülich: jeweils 1. Dienstag im Monat, 14 bis 16 Uhr, Anmeldung unter Telefon 02461/63-268.

Weitere Informationen gibt es im Kreishaus Düren beim Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren unter den Rufnummern 02421/22-1517 oder 22-1524.


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