Aus dem Polizeibericht

Kreis Düren: Schneller als die Polizei erlaubt
Von Redaktion [29.03.2016, 17.51 Uhr]

Am vergangenen Osterwochenende startete offiziell die diesjährige Motorradsaison. Davon war aufgrund des wechselhaften Wetters am Sonntag und Montag nicht viel zu spüren, am Samstag allerdings hatten Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Düren alle Hände voll zu tun, heißt es im Polizeibericht.

Zwischen Düren und Kreuzau auf der L249 hatten sich die Geschwindigkeitsmesser am Karsamstag von 11.30 bis 16 postiert. 16 Fahrzeugführer wurden für ihr regelwidriges Verhalten zur Rechenschaft gezogen und zum Teil direkt zur Kasse gebeten werden. Drei Pkw-Fahrer wurden dabei erwischt, wie sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern um 20, 28 und 33 km/h überschritten. Gegen sie wurden entsprechende Anzeigen gefertigt, wobei in einem Fall die Erhebung eines Verwarngeldes ausreichend war.

Gleich zwölf Motorradfahrer verstießen gegen bestehende Überholverbote, drei von ihnen kombinierten dieses Fehlverhalten mit zusätzlichen Geschwindigkeitsüberschreitungen.

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Die geringste zur Anzeige gebrachte Übertretung der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit durch einen Zweiradfahrer lag bei 74 statt der erlaubten 50 km/h.

In sechs Fällen erhoben die Polizeibeamten das fällige Bußgeld unmittelbar vor Ort, da die Verkehrssünder aus dem benachbarten Ausland stammten und somit die Durchführung des Verfahrens gesichert werden konnte.

Bemerkenswert bleibt der Umstand, dass von den 16 registrierten Verkehrsverstößen lediglich zwei Betroffene aus dem Kreis Düren kamen. Die Rureifel ist und bleibt ein beliebtes Ausflugsziel. Wünschenswert ist und bleibt aber auch, dass sich alle Ausflügler an die vorhandenen Regelungen halten. Kontrollen werden daher auch in Zukunft zentraler Bestandteil der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit bleiben.


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