Vortrag im Josef-Krankenhaus

Linnich: Über die Folgen von "Zucker"
Von Redaktion [06.03.2016, 07.56 Uhr]

"Diabetes mellitus: erhöhter Blutzucker hat Folgen" heißt das Thema eines Vortrages, zu dem Referent Oberarzt Dr. Frank Engelmann am Mittwoch, 9. März, in das St. Josef-Krankenhaus Linnich einlädt. Ab 18 Uhr informiert er über das Krankheitsbild und seine Folgeerkrankungen, bevor Dr. med. Dipl.-Päd. Helmut Saler, Chefarzt der Abteilung für Chirurgie (Facharzt für Chirurgie) die Behandlung des diabetischen Fußes erläutert. Die Referenten beantworten nach ihren Vorträgen Fragen aus dem Publikum. Der Eintritt ist frei.

Dr. Engelmann wird zunächst die Klassifikation des Diabetes mellitus, Diagnostik und Therapieprinzipien erklären, bevor er über Art und Nachsorge der Folgeerkrankungen referiert. Dr. Saler wird anschließend Häufigkeit, Ursachen und Behandlung des diabetischen Fußsyndromes erläutern. Dazu gehört die Gefäßintervention, Schuhversorgung und Infekttherapie.

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Der Diabetes Typ 2, auch als Zuckerkrankheit bekannt, ist eine Volkskrankheit, immer mehr Menschen, auch bereits in jüngerem Alter, sind davon betroffen. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass die Blutzuckerwerte eines Menschen zu hoch sind. Um den Zucker, den er mit der Nahrung aufnimmt, als Energielieferant vom Blut in die Muskel- und Fettzellen zu transportieren, benötigt der Körper Insulin.

Beim Typ-2-Diabetes wird dies auch in der Bauchspeicheldrüse produziert, aber die Zellen reagieren unempfindlich auf das Hormon. Der Blutzuckerspiegel steigt, aber auch die Insulinkonzentration im Blut ist hoch. Als Folge des erhöhten Blutzuckers werden die Gefäße geschädigt, was zu Folgeerkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt oder Schlaganfall, Durchblutungsstörungen der Füße und Beine oder Netzhautveränderungen führen kann.


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