IHK Konjunkturbericht

Betriebe im Rheinland optimistisch
Von Redaktion [01.03.2016, 12.56 Uhr]

Die Unternehmen im Rheinland profitieren von einer überdurchschnittlich guten Geschäftslage und rechnen weiterhin mit einer guten Konjunktur. Die Erwartungen der exportorientierten Betriebe liegen jedoch unter dem langjährigen Durchschnitt, was vor allem an der anhaltenden Flaute in den Schwellenländern liegt. Das sind die zentralen Erkenntnisse des „Konjunkturbarometers Rheinland“ der sieben rheinländischen Industrieund Handelskammern (IHKs). An der Umfrage mit Ergebnissen aus den Regionen Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Duisburg/Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid hatten sich rund 3.000 Betriebe mit insgesamt 270.000 Beschäftigten beteiligt.

„Die Unternehmen im Rheinland sind allerdings durch die aktuelle Wirtschaftspolitik spürbar verunsichert“, sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Zu den Risiken zählten die Betriebe sowohl zunehmende Regulierungen auf dem Arbeitsmarkt als auch das Mindestlohngesetz, die Rente mit 63 sowie die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Erbschaftsteuer.

Rund 41 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre Lage als gut, 48 Prozent als befriedigend und elf Prozent als schlecht. Der Geschäftslage-Index, der die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen darstellt, ist damit seit Herbst des vergangenen Jahres nahezu unverändert geblieben und liegt deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Gründe sind die stabile Binnenkonjunktur, eine höhere Kaufkraft durch steigende Löhne, ein stabiler Arbeitsmarkt sowie niedrige Zinsen. Die Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf sehen 27 Prozent der Unternehmen positiv, 14 Prozent sind pessimistisch.

Mit der positiven Stimmung ist laut dem „Konjunkturbarometer Rheinland“ auch die Bereitschaft zu Investitionen vielerorts geblieben: 27 Prozent der befragten Unternehmen planen höhere Investitionen, während 16 Prozent ihre Ausgaben eindämmen wollen. Vor allem das Gastgewerbe, der konsumnahe Großhandel, das Ernährungsgewerbe, die Kunststoffindustrie sowie das Kreditund Versicherungsgewerbe planen Investitionen. Zurückhaltend sind hingegen die Metallindustrie, die Medienbranche und der Maschinenbau.

Die Beschäftigungspläne der Wirtschaft im Rheinland bleiben insgesamt stabil: 22 Prozent der Betriebe planen Neueinstellungen – insbesondere die Unternehmen in Beratung und Wirtschaftsprüfung, der IT-Branche und der Gesundheitswirtschaft. Auch die Chemische Industrie, das Ernährungsgewerbe und elektrotechnische Betriebe planen mit mehr Personal. Die Unternehmen der Metallindustrie rechnen hingegen mit einem Beschäftigungsabbau in den kommenden Monaten. Jeder dritte Betrieb sieht unterdessen im Fachkräftemangel ein wirtschaftliches Risiko. Betroffen sind vor allem Gastgewerbe, Wirtschaftsprüfer und Berater, Baugewerbe, Gesundheitswirtschaft, Logistik und IT.

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In der Industrie gaben 40 Prozent der Unternehmen die Auslandsnachfrage als Risikofaktor an, in der Gesamtbetrachtung liegt die Quote bei 22 Prozent. Für exportorientierte Branchen wie Elektroindustrie, Chemische Industrie, Metallindustrie sowie Maschinenund Fahrzeugbau steht die Auslandsnachfrage an erster Stelle der Risiken. Die gedämpfte Wachstumsdynamik in den Schwellenländern, zunehmende geopolitische Krisen und die Unsicherheit über die Entwicklung in der Europäischen Union sind den Angaben zufolge die Gründe hierfür. Auch wenn die Ausfuhren deutscher Unternehmen in die Eurozone und die sonstigen EU-Länder gegen Ende 2015 gestiegen waren, bleiben erhebliche Unsicherheiten: Die Diskussion um „Brexit“, die europäische Schuldenkrise und die Grenzschließungen im Schengen-Raum bereiten den Betrieben des Rheinlands ebenso große Sorgen wie die drohende Rezessionsgefahr in China und die unsichere Lage der ölexportierenden Länder.

Die Unternehmen im Rheinland profitieren von einer überdurchschnittlich guten Geschäftslage und rechnen weiterhin mit einer guten Konjunktur. Die Erwartungen der exportorientierten Betriebe liegen jedoch unter dem langjährigen Durchschnitt, was vor allem an der anhaltenden Flaute in den Schwellenländern liegt. Das sind die zentralen Erkenntnisse des „Konjunkturbarometers Rheinland“ der sieben rheinländischen Industrieund Handelskammern (IHKs). An der Umfrage mit Ergebnissen aus den Regionen Aachen, Bonn/Rhein-Sieg, Düsseldorf, Köln, Mittlerer Niederrhein, Duisburg/Niederrhein und Wuppertal-Solingen-Remscheid hatten sich rund 3.000 Betriebe mit insgesamt 270.000 Beschäftigten beteiligt.

„Die Unternehmen im Rheinland sind allerdings durch die aktuelle Wirtschaftspolitik spürbar verunsichert“, sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Zu den Risiken zählten die Betriebe sowohl zunehmende Regulierungen auf dem Arbeitsmarkt als auch das Mindestlohngesetz, die Rente mit 63 sowie die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Erbschaftsteuer.

Rund 41 Prozent der Unternehmen bezeichnen ihre Lage als gut, 48 Prozent als befriedigend und elf Prozent als schlecht. Der Geschäftslage-Index, der die Differenz der positiven und negativen Einschätzungen darstellt, ist damit seit Herbst des vergangenen Jahres nahezu unverändert geblieben und liegt deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Gründe sind die stabile Binnenkonjunktur, eine höhere Kaufkraft durch steigende Löhne, ein stabiler Arbeitsmarkt sowie niedrige Zinsen. Die Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf sehen 27 Prozent der Unternehmen positiv, 14 Prozent sind pessimistisch.

Mit der positiven Stimmung ist laut dem „Konjunkturbarometer Rheinland“ auch die Bereitschaft zu Investitionen vielerorts geblieben: 27 Prozent der befragten Unternehmen planen höhere Investitionen, während 16 Prozent ihre Ausgaben eindämmen wollen. Vor allem das Gastgewerbe, der konsumnahe Großhandel, das Ernährungsgewerbe, die Kunststoffindustrie sowie das Kreditund Versicherungsgewerbe planen Investitionen. Zurückhaltend sind hingegen die Metallindustrie, die Medienbranche und der Maschinenbau.

Die Beschäftigungspläne der Wirtschaft im Rheinland bleiben insgesamt stabil: 22 Prozent der Betriebe planen Neueinstellungen – insbesondere die Unternehmen in Beratung und Wirtschaftsprüfung, der IT-Branche und der Gesundheitswirtschaft. Auch die Chemische Industrie, das Ernährungsgewerbe und elektrotechnische Betriebe planen mit mehr Personal. Die Unternehmen der Metallindustrie rechnen hingegen mit einem Beschäftigungsabbau in den kommenden Monaten. Jeder dritte Betrieb sieht unterdessen im Fachkräftemangel ein wirtschaftliches Risiko. Betroffen sind vor allem Gastgewerbe, Wirtschaftsprüfer und Berater, Baugewerbe, Gesundheitswirtschaft, Logistik und IT.

In der Industrie gaben 40 Prozent der Unternehmen die Auslandsnachfrage als Risikofaktor an, in der Gesamtbetrachtung liegt die Quote bei 22 Prozent. Für exportorientierte Branchen wie Elektroindustrie, Chemische Industrie, Metallindustrie sowie Maschinenund Fahrzeugbau steht die Auslandsnachfrage an erster Stelle der Risiken. Die gedämpfte Wachstumsdynamik in den Schwellenländern, zunehmende geopolitische Krisen und die Unsicherheit über die Entwicklung in der Europäischen Union sind den Angaben zufolge die Gründe hierfür. Auch wenn die Ausfuhren deutscher Unternehmen in die Eurozone und die sonstigen EU-Länder gegen Ende 2015 gestiegen waren, bleiben erhebliche Unsicherheiten: Die Diskussion um „Brexit“, die europäische Schuldenkrise und die Grenzschließungen im Schengen-Raum bereiten den Betrieben des Rheinlands ebenso große Sorgen wie die drohende Rezessionsgefahr in China und die unsichere Lage der ölexportierenden Länder.


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