Aus dem Polizeibericht

Zeugen für Weiberfastnachtsschlägerei in Düren gesucht
Von Redaktion [20.02.2016, 06.06 Uhr]

Gleich zweimal mussten die Polizeibeamten an Weiberfastnacht in Düren wegen Körperverletzungen Anzeigen aufnehmen. Da die Taten kurz hintereinander verübt wurden, vermutet die Polizei laut Pressebericht, dass es sich um die gleichen Täter handeln könnte. Daher sucht sie nun nach Zeugen.

Gegen 17.10 Uhr fiel ein Trio im Bereich der Gutenbergstraße auf. Hier gerieten die Gesuchten mit zwei 17 und 19 Jahre alten Schülern aus Hürtgenwald aneinander. Die zunächst verbalen Streitigkeiten eskalierten und am Ende traten zwei der Flüchtigen auf den dann am Boden liegenden, Jüngeren ein. Sein Kompagnon eilte ihm zu Hilfe, woraufhin auch er von den unbekannten Tatverdächtigen attackiert wurde. Bei Eintreffen der Polizei hatten diese sich bereits entfernt und ihre Opfer wurden rettungsdienstlich behandelt: dem aktuellen Ermittlungsstand nach könnte das Schlägerduo sich dann in Richtung "Haus der Stadt" bewegt haben. Um etwa 17:15 Uhr kam es hier erneut zu einer Körperverletzung, bei der wieder ein 17-Jähriger, diesmal aus Düren, attackiert wurde.

Genau wie die zuvor Angegriffenen wurde auch der Dürener noch am Tatort erstversorgt und anschließend stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Sie alle waren durch Tritte und Schläge der Täter verletzt worden - Täter, die in beiden Fällen gleich beschrieben wurden:

Bei der ersten Person soll es sich um einen als Pandabär verkleideten Mann gehandelt haben. Sein Alter schätzten alle Geschädigten auf etwa 20 Jahre, seine Größe auf ca. 175 cm bei einer
leicht dicklichen Statur. Seine Haarfarbe war blond.

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Die zweite Person trug eine Weste mit der Aufschrift "FBI" oder "SEK". Von gleichem Alter war dieser Gesuchte eher schlank und ungefähr 190 cm groß. Auffallend bei ihm waren ein leicht
herunterhängendes, linkes Auge und ein "Undercut"-Haarschnitt.

Ein dritter Täter, der offensichtlich nur bei dem Vorfall auf der Gutenbergstraße anwesend war, wurde ebenfalls auf etwa 20 Jahre geschätzt. Seine, als normal eingeschätzte, Figur hatte er mit einem Tarnoutfit kostümiert.

Die Polizei bittet nun Zeugen um Hinweise auf die Identität der als Pandabär und "Sicherheitsagent" verkleideten Täter. Um Kontaktaufnahme bittet die Polizei auch jene, die einen der Vorfälle beobachtet haben und Aussagen zu dem "getarnten" Dritten oder dem Tathergang selbst machen können. Die zuständige Ermittlerin ist zu Bürodienstzeiten unter der Rufnummer 02421 949-8121 erreichbar, außerhalb dieser können Sie Ihre Hinweise an die Leitstelle unter der Telefonnummer 02421 949-6425 gegeben werden.


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