Nachhaltigkeitsrat der der Bundesregierung zeichnet BPASS aus

Flossdorfer Verein Eukoba erhält Bundesauszeichnung
Von Redaktion [08.02.2016, 18.51 Uhr]

Bereits zum fünften Mal vergibt der Rat für Nachhaltige Entwicklung sein Qualitätssiegel „Werkstatt N“ an 100 richtungweisende Projekte, die nachhaltiges Denken und Handeln im Alltag in Deutschland lebendig machen. Zu den ausgezeichneten Projekten gehört in diesem Jahr auch das in Linnich-Floßdorf vom Eukoba e.V. (www.eukoba.com) entwickelte Verbraucherinformationssystem BPASS.

„Mit diesem Instrument können wir erstmals den Status der barrierefreien Umsetzung in Kommunen und Städten ermitteln und für Bewohner und Verwaltung sichtbar gestalten.“ erklärt hierzu Hartmut Buchbinder, Behindertenbeauftragter der Städteregion Aachen und Eukoba Vorstandsmitglied und sagt weiter: „Bisher wissen wir in Deutschland nur, dass in punkto Barrierefreiheit noch einiges zu tun ist. Mit BPASS erhalten teilnehmende Kommunen und ortsansässige Unternehmen konkrete Anhaltspunkte und Handlungsempfehlungen.“


„Alle ausgezeichneten Initiativen sind wichtige Vorbilder für eine gelebte Nachhaltigkeit mitten in der Gesellschaft. Sie zeigen auf kreative und innovative Weise, wie ein verantwortungsvoller Umgang untereinander, in der Wirtschaft und mit der Umwelt gelingen kann“, resümiert die Ratsvorsitzende Marleen Thieme.

Patrick Dohmen, Eukoba-Vorsitzender und Entwickler des BPASS hierzu:" Wir sind stolz auf diese Auszeichnung und haben hiermit gleichzeitig ein Zeichen dafür gesetzt, dass Barrierefreiheit ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeit in Deutschland ist. Viel wichtiger ist aber auch unser Bestreben, bei der Umsetzung von Barrierefreiheit auch ländliche Regionen wie z.B. unsere LEADER Region Rheinisches Revier zwischen Inde und Rur endlich ins Bewusstsein der Verantwortlichen in Berlin zu rücken."

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Patrick Dohmen hofft, den BPASS hier im Indeland als LEADER Projekt bereits 2016 einführen zu können und zu zeigen, dass Barrierefreiheit nicht nur ein urbanes Thema ist.

Die Jury prüfte die Projekte unter anderem im Hinblick auf das umfassende Verständnis von Nachhaltigkeit und die Originalität der Ansätze. Als Werkstatt N-Projekt wurden Initiativen ausgezeichnet, die den Praxistest bereits bestanden haben. Die aktuellen Werkstatt N- Projekte finden Sie auf der Webseite www.werkstatt-n.de.

Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung gehören 16 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von drei Jahren berufen werden. Zu den Aufgaben des Rates gehören die Entwicklung von Beiträgen zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Beiträge, um Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de


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