Kreis Düren: Schulische Integration von Ministerin geprüft
Von Redaktion [11.12.2015, 16.14 Uhr]

Über 500 schulpflichtige Kinder und Jugendliche sind in diesem Jahr von Schulen im Kreis Düren als Seiteneinsteiger aus dem Ausland aufgenommen worden, so viele wie noch nie. Das hat nicht nur die Schulen, sondern auch das Kommunale Integrationszentrum Kreis Düren (KI) vor große Herausforderungen gestellt. Es sind aber nicht nur Flüchtlingskinder aufgenommen worden. Etwa ein Viertel der Kinder kam aus EU-Staaten, nachdem ihre Eltern hier Arbeit gefunden und sich niedergelassen hatten.

Sylvia Löhrmann informiert sich im Kreishaus Düren über die Integration von ausländischen Kindern und Jugendlichen in hiesige Schulen.

Sylvia Löhrmann informiert sich im Kreishaus Düren über die Integration von ausländischen Kindern und Jugendlichen in hiesige Schulen.

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann hat sich jetzt im Kreishaus Düren ein Bild davon gemacht, wie diese Herausforderung vor Ort bewältigt wird. Sie hat sich davon überzeugt, dass alle Beteiligten große Anstrengungen unternommen haben und mit viel Fachkompetenz und persönlichem Einsatz dafür sorgen, die Kinder in die Schulen zu integrieren und beim Erlernen der deutschen Sprache zu fördern.

Die Kinder werden zunächst im KI registriert und beraten. Dort werden eine Empfehlung für eine Schule ausgesprochen, ein Termin für eine Einschulungsuntersuchung beim Gesundheitsamt vereinbart und die aufnehmende Schule informiert. 20 sogenannte Internationale Seiteneinsteigerklassen wurden bislang im Kreis Düren an allen Schulformen außer den Gesamtschulen eingerichtet. Sie haben individuelle Konzepte für den Spracherwerb und die Integration in den Regelunterricht entwickelt.

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Das NRW-Schulministerium stellt mit Blick auf die schulpflichtigen Flüchtlinge in diesem und im nächsten Jahr landesweit insgesamt 5766 zusätzliche Lehrerstellen zur Verfügung. Die Ministerin konnte sich nun davon überzeugen, dass die Stellen in der Region sehr gut eingesetzt sind. Besonderes Lob erhielten Schulen und KI für die gute Zusammenarbeit, die es ermöglicht, voneinander zu lernen und Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern.


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