Erhalt und Förderung der Artenvielfalt der Region
Von Redaktion [07.11.2015, 10.15 Uhr]

Am runden Tisch vereinbarten Vertreter von Verbänden, Institutionen und Behörden, Maßnahmen zur Stärkung der Artenvielfalt im Kreis Düren zu entwickeln.

Am runden Tisch vereinbarten Vertreter von Verbänden, Institutionen und Behörden, Maßnahmen zur Stärkung der Artenvielfalt im Kreis Düren zu entwickeln.

Vor fast 30 Vertretern von relevanten Verbänden, Institutionen und Behörden stellte Heidrun Düssel-Siebert (Biologische Station Kreis Düren) den Rückgang der typischen Vogelarten der offenen Feldflur wie Grauammer, Feldlerche und Kiebitz in der Region dar. Anlass war das Treffen eines runden Tisches von Vertretern der Landwirtschaft, Naturschutzverbänden, Biologischen Station und Kulturlandstiftung, zu dem die Untere Landschaftsbehörde eingeladen hatte wegen einer Rahmenvereinbarung zwischen Landwirtschaft und dem Land NRW.

In der Überzeugung, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, waren sich alle Teilnehmer einig.

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Dr. Bernd Lüttgens (Rheinischer Landwirtschaftsverband, Bonn) berichtete in seinem Vortrag von vielen Fördermaßnahmen bei der Bewirtschaftung, die sich aus der Rahmenvereinbarung "Förderung der Biodiversität in Agrarlandschaften" ergeben und die in wachsendem Umfang von den Landwirten angenommen werden.

Für die ULB skizzierte Amtsleiter Egbert Wilhelm Handlungsfelder und Instrumente wie Landschaftsplanung, Vertragsnaturschutz, selektive Artenschutzhilfsmaßnahmen und Projekte im Rahmen der LEADER-Förderung, die zu einer größeren Artenvielfalt in der Agrarlandschaft beitragen können. Gemeinsam wurde vereinbart, eine Arbeitsgruppe einzurichten, die konkrete Maßnahmenvorschläge und Umsetzungsmöglichkeiten entwickelt.


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