„Japans Liebe zum Impressionismus“ in Bonn
Von  [15.10.2015, 06.46 Uhr]

Die Meister kehren zurück: Die Bundeskunsthalle in Bonn zeigt rund 90 in Europa weitgehend unbekannte impressionistische Meisterwerke von Monet, Manet, Cézanne, Gauguin, Pissarro, Renoir, Sisley und van Gogh, die einst von japanischen Sammlern erworben wurden. Bis 21. Februar 2016 sind die bedeutenden Sammlungen der frühen Moderne unter der Überschrift „Japans Liebe zum Impressionismus“ erstmals in Europa zu sehen.

Hinzu kommen eindrucksvolle Werke japanischer Maler, die um 1900 die moderne, westlich inspirierte japanische Kunst begründeten. Zusammen veranschaulichen sie die wechselseitige Faszination, welche die Künstler Europas und Japans in ihren Bann schlug und so die Kunstgeschichte veränderte.

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Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts begannen japanische Kunstliebhaber, Werke der französischen Impressionisten zu sammeln. In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erwarben der Industrielle Kojiro Matsukata, der eng mit Claude Monet befreundet war, und der Geschäftsmann Magosaburo Ohara hochkarätige Meisterwerke. Bis heute entstanden in Japan einzigartige und bedeutende Sammlungen, die in namhaften öffentlichen und privaten Museen gezeigt werden.

Eine App zur Ausstellung bietet 150 Fragen und 150 Antworten zum Thema Impressionismus, mit Abbildungen von mehr als 20 Werken. Der kostenlose Download ist in Kürze im App Store oder über Google Play möglich.


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