RWE Power übergibt Wahrzeichen

„Kleiner“ Indemann in Langerwehe
Von Josef Kreutzer [09.09.2015, 08.12 Uhr]

Auch in der aktuellen heißen Wahlkampfphase gibt es Themen und Termine, die Vertreter aller Parteien zusammenführen.

Auch in der aktuellen heißen Wahlkampfphase gibt es Themen und Termine, die Vertreter aller Parteien zusammenführen.

Der Indemann auf der Goltsteinkuppe ist im Rheinischen Revier ein beliebtes Ausflugsziel. Doch auch der „kleine Indemann“ in Langerwehe ist seit einigen Tagen unübersehbarer Botschafter des Indelands. Sechs Meter hoch steht er seit einigen Tagen am alten Bahnhof. RWE Power übergab die "Symbolfigur" an die Entwicklungsgesellschaft indeland.

Autokran, Tieflader und die zweimonatige Arbeit von zehn Azubis des Ausbildungszentrums Weisweiler von RWE Power waren nötig, um der Indemann-Familie zu weiterem Nachwuchs zu verhelfen. Gestern wurde das stählerne Symbol offiziell von RWE an die Indeland Entwicklungsgesellschaft übergeben.

„Der Indemann auf der Goltsteinkuppe ist ein Beispiel für einen erfolgreichen Ankerpunkt von hohem freizeitwirtschaftlichen Wert. Er ist schon unter den TOP 5 der beliebtesten Ausflugziele in Nordrhein-Westfalen," freute sich Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Spelthahn.

"Mit dem kleinen Indemann in Langerwehe und möglichen weiteren Gestaltungsansätzen in seinem unmittelbaren Umfeld wollen wir weitere Ankerpunkte hier im Indeland entwickeln," ergänzte Geschäftsführer Jens Bröker. Sie sollen die Region für die Menschen vor Ort und eine immer größere Anzahl an Tagesbesuchern erlebbar machen. Bürgermeister Goebbels wies auf die Planungen hin, den Bahnhof Langerwehe zu einem Infopunkt und Eingangstor zum indeland weiterzuentwickeln.

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Nneben Landrat Wolfgang Spelthahn und Bürgermeister Heinrich Göbbels waren auch deren Herausforderer Peter Münstermann und Uwe Endrigkeit sowie Vertreter der Ratsfraktionen der Einladung zur offiziellen Übergabe gefolgt. Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Zusammenarbeit im indeland eine Erfolgsgeschichte sei. So habe man bereits vor mehr als einem Jahrzehnt für sich das Ziel definiert, Kirchturmdenken zu überwinden und die Zukunft der Region ganzheitlich und proaktiv zu gestalten.

In diesem Sinne treibt die Entwicklungsgesellschaft Indeland im Auftrag der beteiligten Kommunen und mit Unterstützung von RWE Projekte voran, die die Nutzung der strukturellen und wirtschaftlichen Potenziale der Region zum Ziel haben. Dabei wird die Braunkohle auch im kommenden Jahrzehnt eine wichtige Säule der regionalen Wirtschaft bleiben. Aber schon heute stellt sich das Indeland mit einer facettenreichen Wirtschaftsstruktur zukunftsgerecht auf.

„Das Indeland auch zukünftig als prosperierende Region mit der Braunkohle zu gestalten, ist unser gemeinsames Ziel. Daher gehen Projekte aus den Bereichen gewerbliche Entwicklung und Wohnbauflächenentwicklung mit innovativen Konzepten wie Faktor X Hand in Hand mit Maßnahmen zur freizeitwirtschaftlichen Entwicklung. Wir unterstützen das Indeland seit vielen Jahren partnerschaftlich und wollen dies auch zukünftig tun“, betonte Michael Eyll-Vetter, Leiter Bergbauplanung von RWE.

Die Nutzung der freizeitwirtschaftlichen Potenziale ist ein wesentlicher Entwicklungsbaustein im Indeland. Die Region hat bereits heute einige davon aufzuweisen. Und mit dem Indesee wird die Attraktivität der Region weiter steigen.

In den kommenden Jahren wird das Indeland gemeinsam mit RWE weiterhin Projekte umsetzen, die zum Ziel haben, die Region als innovativen und lebenswerten Raum zu gestalten.


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