Ausstellung

Düren: Fotograf Jürgen Taeter nimmt Abschied mit Nostalgie
Von Josef Kreutzer [04.09.2015, 18.27 Uhr]

Landrat Wolfgang Spelthahn und Galerist Bernd Heidbüchel (r.) präsentieren mit Fotograf Jürgen Taeter (l.) zwei der Stadthallenbilder, die ab sofort zu den Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen sind.

Landrat Wolfgang Spelthahn und Galerist Bernd Heidbüchel (r.) präsentieren mit Fotograf Jürgen Taeter (l.) zwei der Stadthallenbilder, die ab sofort zu den Öffnungszeiten des Kreishauses zu sehen sind.

Der Dürener Fotograf Jürgen Taeter gehört zu den zahlreichen Menschen aus der Region, die viele schöne Erinnerungen an die Stadthalle Düren haben. Kurz vor Beginn der Abrissarbeiten hatte er die Gelegenheit, dem 1955 nach Plänen des Architekten Prof. Hans Mehrtens aus Aachen errichteten Gebäude "Lebewohl" zu sagen.

"Dabei ließ die alte Dame noch einmal all ihren morbiden Charme aufblitzen", erzählt der 61-Jährige, der hauptberuflich als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater arbeitet. Als Mitglied der Fotografischen Gesellschaft Düren 1925 e.V. und Kursteilnehmer der Internationalen Kunstakademie Heimbach wählte er eine Art des Fotografierens, die er als emotional-dokumentarisch bezeichnet.

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"Die Bilder werden sicher bei vielen Menschen Erinnerungen an ganz persönliche Ereignisse wachrufen und den Betrachter emotional berühren", sagt er. Durch seine Art der Bildbearbeitung möchte er erreichen, dass die Bilder wie in einem Traum ohne feste räumliche und zeitliche Zuordnung gesehen werden. "Die Betrachter sollen an meinem Abschied mit Nostalgie teilhaben können", so Jürgen Taeter.

Landrat Wolfgang Spelthahn lädt alle Interessierten ein, sich die Ausstellung ab Montag, 7. September, im Kunst- und Kulturforum des Kreishauses Düren im ersten Obergeschoss von Haus B anzuschauen.


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