Bismarck-Quartier in Düren wird geplant
Von Josef Kreutzer [28.08.2015, 15.21 Uhr]

F&S-Geschäftsführer Georg Schmiedel (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn und GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain präsentieren das Logo des Bismarck-Quartiers.

F&S-Geschäftsführer Georg Schmiedel (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn und GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain präsentieren das Logo des Bismarck-Quartiers.

Die Dürener Stadthalle ist Geschichte. Auf dem planierten Grundstück an der Ecke Bismarck-/Marienstraße errichtet die F & S concept Projektentwicklung GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Infrastrukturvermögen des Kreises Düren mbH (GIS) bekanntlich ein gehobenes Hotel mit Restaurant und angeschlossenem Konferenzzentrum. In dem Baukomplex entstehen zudem hochwertige Eigentumswohnungen, Räume für Freiberufler und Büroräume für den Kreis Düren.

Das Areal gegenüber der Kreisverwaltung Düren wird gerne als Filetstück bezeichnet, weil es an einer vielbefahrenen Straße liegt und zugleich das Entree des Innenstadtkerns markiert. Da die Bezeichnung "Stadthallengelände" nicht mehr zutrifft, bekommt das Areal nun nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein Gesicht: Bismarck-Quartier. Abgeleitet ist die Bezeichnung von der Statue des Reichskanzlers Otto von Bismarck, dem die Stadt im angrenzenden Theodor-Heuss-Park ein Denkmal gesetzt hat. Das Logo des Bismarck-Quartiers zeigt neben dem Schriftzug das Profil des preußischen Politikers, unter dessen Federführung 1871 das Deutsche Reich gegründet wurde. Landrat Wolfgang Spelthahn, F&S-Geschäftsführer Georg Schmiedel und GIS-Geschäftsführer Peter Kaptain stellten das Logo jetzt der Öffentlichkeit vor.

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Prominent ist auch das Büro, das für die Neubaupläne verantwortlich zeichnet: Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH & Co. KG, kurz HPP. "HPP ist eine der erfolgreichsten Architektenpartnerschaften Deutschlands. Sie besteht seit über 80 Jahren und beschäftigt heute 330 Mitarbeiter an elf Standorten", berichtet Landrat Wolfgang Spelthahn.

Zu den bekanntesten Projekten von HPP zählen das Dreischeibenhaus in Düsseldorf, die Sanierung des Leipziger Hauptbahnhofs und der Düsseldorfer Tonhalle. Auch für die Revitalisierung des Grand-Hotels Heiligendamm und den Bau der Arena "Auf Schalke" zeichnet das Büro verantwortlich. Kurz vor der Fertigstellung ist das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund. Die Liste herausragender Projekte ließe sich erheblich verlängern. Landrat Wolfgang Spelthahn: "Die Pläne für das Bismarck-Quartier verantwortet der geschäftsführende Gesellschafter Gerhard G. Feldmeyer. Er ist seit 1989 bei HPP und seit 2002 in der Gesamtleitung." Sein Einfluss reiche bis nach Japan, wo er einen Lehrauftrag an der Nippon University in Tokio hatte.

Den Entwurf des renommierten Büros für das Filetstück in Düren werden die Projektpartner in Kürze vorstellen.


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