Musikalisches Luftholen in Kirchen von Nörvenich und Vettweiß.

Drei "Atempausen" im Kreis Düren
Von Josef Kreutzer [28.09.2015, 07.41 Uhr]

Regionalkantor Hans-Josef Loevenich (v.l.), Käthe Rolfink und Landrat Wolfgang Spelthahn laden zu diesen "Atempausen" ein.

Regionalkantor Hans-Josef Loevenich (v.l.), Käthe Rolfink und Landrat Wolfgang Spelthahn laden zu diesen "Atempausen" ein.

Was vor fünf Jahren im nördlichen Kreisgebiet großen Anklang fand, erfährt Anfang September eine Neuauflage an anderen Orten: "Atempause – Kirchenmusik im Denkmal" heißt die kleine Konzertreihe an drei aufeinander folgenden Tagen, zu der Regionalkantor Hans-Josef Loevenich in Zusammenarbeit mit dem Kreis Düren einlädt. Diesmal finden die Konzerte in Vettweiß und Nörvenich statt.

Den Auftakt macht Hans-Josef Loevenich, Musikdirektor, Komponist und Leiter verschiedener Chöre und Orchester, am Freitag, 4. September, um 20 Uhr mit einem Orgelkonzert in der Kelzer St. Michael-Kirche. Auf dem Programm stehen an diesem Abend Werke von J.G. Walther, J.S. Bach, M. Brosig, J.G. Rheinberger, A. Guilmant und M.L. Takle.

Am Samstag, 5. September, 20 Uhr, erklingt in der Müddersheimer Kirche St. Amandus romantische Musik für Viola und Orgel. Diesmal ist mit Rebekka Zachner eine Musikerin mit dabei, die klassische Gitarre und Bratsche studiert und diverse Meisterkurse absolviert hat. Zu hören sind an diesem Abend Werke von A. Corelli, H. Casadesus, J.S. Svendsen, G. Faure, M. Ravel und A. Piazolla.

Werbung

Die letzte "Atempause" gibt es am Sonntag, 6. September, ab 17 Uhr in der Hochkirchener Kirche St. Victor. Dort singen die zurzeit 16 Mitglieder des Frauenkammerchors AnnaBells unter der Leitung von Hans-Josef Loevenich Chormusik aus vier Jahrhunderten. Verena Carballosa spielt Querflöte. Die AnnaBells pflegen die a cappella-Literatur aller Epochen, wobei sie ein besonderes Augenmerk auf zeitgenössische Musik legen. So erklingen Werke von F. Draeseke, Ch. Gounod, F. Mendelssohn-Bartholdy, X. Busto, H. Poos, A. Hollaender, H. Genzmer, J. Brahms, W. Giefer, G. Stein und R. Zachner.

Mit den "Atempausen" rücken der Kreis Düren und die Region Düren im Bistum Aachen die Kirchen als Kleinodien im Dürener Land in den Mittelpunkt. "Diese Kirchen werden zumeist in liebevoller ehrenamtlicher Arbeit gepflegt und bleiben dadurch der Nachwelt erhalten. Mit der kleinen Konzertreihe wollen wir dieses Engagement würdigen und die Gotteshäuser in den Blick einer größeren Öffentlichkeit rücken", sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. So hofft Käthe Rolfink, Vorsitzende des Kreis-Kulturausschusses, "dass sich – wie schon vor fünf Jahren – möglichst viele Menschen diese wunderbaren Atempausen gönnen".

Der Eintritt ist frei, Spenden zum weiteren Erhalt der Kirchen sind erwünscht.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung