Projektförderung

650.000 Euro für Jugend im Kreis-Dürener Quartieren
Von Josef Kreutzer [17.08.2015, 07.10 Uhr]

Der Bewilligungsbescheid über 650.000 Euro ist da: Gregor Dürbaum, Landrat Wolfgang Spelthahn und Karina Umlauf (v.l.) freuen sich über die Fördermittel.

Der Bewilligungsbescheid über 650.000 Euro ist da: Gregor Dürbaum, Landrat Wolfgang Spelthahn und Karina Umlauf (v.l.) freuen sich über die Fördermittel.

In den kommenden drei Jahren stehen dem dem Jugendamt des Kreises Düren rund 650.000 Euro für Projektarbeit im Rahmen des Bundesprogramms "Jugend stärken im Quartier" zur Verfügung. Es wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Das Geld fließt unter der Auflage, dass der Kreis Düren als Eigenanteil die gleiche Summe in die Projektarbeit zugunsten von jungen Menschen einbringt, die "durch alle Raster gefallen sind". Projektpartner des Jugendamtes ist das Sozialwerk Dürener Christen.

Landrat Wolfgang Spelthahn und Gregor Dürbaum, Leiter des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren, freuen sich mit Karina Umlauf, Geschäftsführerin des Sozialwerks Dürener Christen, über den Bewilligungsbescheid.

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"Das Geld kommt jungen Menschen zugute, die in ihrem Leben viel Negatives erfahren haben. Ziel des Projektes ist es, sie so zu unterstützen, dass sie über eine Ausbildung doch noch im Berufsleben Fuß fassen können", so Landrat Wolfgang Spelthahn. Mit Streetwork, niedrigschwelligen Beratungsangeboten sowie intensiver Einzelberatung und -betreuung sollen sie in die Mitte der Gesellschaft zurückgeholt werden.

Das Projekt wird im nördlichen Kreisgebiet in Aldenhoven, Jülich und Linnich umgesetzt. In Jülich gibt es bereits eine Anlaufstelle für diese Zielgruppe, die nun weitergeführt werden kann. In der Mitte des Kreises Düren wird die Projektarbeit in Huchem-Stammeln angesiedelt, im südlichen Kreisgebiet werden schwerpunktmäßig Kreuzau und Nörvenich in den Blick genommen.


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