Neubau von Kreißsälen und Bettenstation

Marien-Hospital Düren für 4,3 Millionen Euro erweitert
Von Kaya Erdem [07.08.2015, 17.40 Uhr]

v.l.n.r.: Prof. Gerd Crombach (Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe), Dipl.-Kfm. Bernd Koch (Geschäftsführer der ctw), Michael Hanke (kfm. Direktor Marien-Hospital), Dr. med. Stefan Schreiber (Chefarzt Geriatrie) und Benjamin Weidner (Techn. Koord. ctw)

v.l.n.r.: Prof. Gerd Crombach (Chefarzt Gynäkologie/Geburtshilfe), Dipl.-Kfm. Bernd Koch (Geschäftsführer der ctw), Michael Hanke (kfm. Direktor Marien-Hospital), Dr. med. Stefan Schreiber (Chefarzt Geriatrie) und Benjamin Weidner (Techn. Koord. ctw)

Das St. Marien-Hospital Düren baut neue Kreißsäle für die Gynäkologisch-Geburtshilfliche Klinik sowie eine neue Bettenstation für die Abteilung für Geriatrie (Altersmedizin). 4,3 Millionen Euro werden die Neubauten kosten, die auf bereits vorhandene Gebäude aufgebaut werden.
„Die Sicherheit für Mutter und Kind steht für uns im Vordergrund. Mit dem Ausbau der Kreißsäle und Multifunktionsräume, die zum Beispiel für eine längere Überwachung genutzt werden, möchten wir unseren geburtshilflichen Schwerpunkt weiterentwickeln“, erklärt Prof. Dr. med. Gerd Crombach, Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe im Dürener St. Marien-Hospital.

Die Geburtshilfe ist gemeinsam mit der Birkesdorfer Kinderklinik Perinatalzentrum Level 1 und für Risikoschwangerschaften und die Versorgung von Risikokindern optimal ausgerichtet. Die Kinderklinik verfügt außerdem über eine neonatologische Intensivstation. Diese Sicherheit für Mutter und Kind nutzen sowohl werdende Mütter mit Risiko- als auch mit unkomplizierter Schwangerschaft. Im Birkesdorfer Krankenhaus werden jedes Jahr etwa 1200 Kinder geboren. Nach Abschluss des Neubaus wird zudem die Gynäkologisch-Geburtshilfliche Station umgebaut werden können, sodass dann 1- und 2-Bett-Zimmer für jede Patientin zur Verfügung stehen werden.

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Ein weiteres Merkmal des St. Marien-Hospitals ist die Altersmedizin (Geriatrie). Die Abteilung ist zu 90 Prozent ausgelastet und mehr Betten sind beantragt, wobei die Genehmigung durch die Bezirksregierung Köln noch aussteht, wie Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw) deutlich macht.

In 15 Jahren wird jeder Dürener älter als 65 Jahre alt sein, erläutert der Chefarzt der Geriatrie, Dr. med. Stefan Schreiber, der deshalb von einer steigenden Nachfrage in dem Bereich ausgeht. Denn mit dem Alter werden auch die altersspezifischen Krankheiten zunehmen. Die Aufgabe der geriatrischen Abteilung ist es, die im Alter typisch und besonders oft, meist gleichzeitig, auftretenden Gesundheitsstörungen zu behandeln und Maßnahmen zu ergreifen, um die (Teil-) Mobilität und Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten oder wiederzuerlangen.

Das therapeutische Team, zusammengesetzt aus Ärzten, Fachkräften für Krankenpflege, Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten bzw. Sozialarbeitern, bei Bedarf Ernährungsberatern oder Seelsorgern, behandelt die Patienten nach einem ganzheitlichen Therapiekonzept. Die den individuellen Patientenbedürfnissen angepasste Behandlung verhilft eine funktionelle Erholung zu erreichen bzw. eine Verbesserung oder Wiedererlangung von Mobilität und Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Im Februar dieses Jahres wurde die Geriatrie zusammen mit der Unfallchirurgie des Hauses als erstes Zentrum für Alterstraumatologie in der Region Aachen-Düren nach DGG zertifiziert. Damit profitieren ältere Patienten in besonderem Maße von einer zwischen der operativen und konservativen Fachdisziplin abgestimmten interdisziplinären Behandlung, so Michael Hanke, Kaufmännischer Direktor des St. Marien Hospitals.


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