Aus dem Polizeibericht

Bilanz der Dürener Annakirmes
Von Redaktion [03.08.2015, 12.40 Uhr]

Kaum hat sie begonnen, schon ist sie wieder vorbei – die Annakirmes 2015 wird vielen ihrer Besucher in guter Erinnerung bleiben. Seitens der Polizei wurden laut Pressebericht in diesem Jahr weniger Einsätze auf dem Festplatz wahrgenommen als in 2014.

Auch das letzte Wochenende des Volksfestes wurde begleitet von zahlreichen Falschparkern, denen Polizei und Ordnungsamt zu Leibe rücken mussten. In der Zeit von Freitag bis zum Kirmesende am Sonntag wurden 16 ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge an den Haken genommen, für den gesamten Zeitraum der Annakirmes beläuft sich die Zahl der abgeschleppten Kraftfahrzeuge auf insgesamt 51 - fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.

Wesentlich niedriger fällt allerdings die Gesamtzahl polizeilichen Einschreitens im Zusammenhang mit dem bunten Treiben aus: mussten die Beamten im vergangenen Jahr 49 Mal eingreifen, Randalierer zur Ordnung rufen oder Straftaten zur Anzeige bringen, so wurden in 2015 insgesamt 32 Einsatzanlässe registriert. Hierzu zählten unter anderem acht Fälle von Körperverletzungsdelikten und 15 Diebstahlsdelikte. Nicht nur auf dem Veranstaltungsgelände selbst wurden die Polizisten tätig, auch die Beamten der in unmittelbarer Nähe befindlichen
Polizeiwache nahmen in ihrem Dienstgebäude während des gesamten Annakirmes-Zeitraums 15 Anzeigen auf, die im Zusammenhang mit dem Volksfest standen. Hierzu zählten in erster Linie Diebstähle von Taschen und Geldbörsen.

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Für eine unrühmliche Ausnahme vom insgesamt friedlich verlaufenen Fest sorgte in der Nacht zu Sonntag ein 24-jähriger Mann aus Hürtgenwald, der seine Respektlosigkeit mit einem Kurzaufenthalt im Krankenhaus bezahlte. Gegen 02:15 Uhr verfiel der junge Mann, nachdem
er reichlich dem Alkohol zugesprochen hatte, auf eine ebenso tollkühne wie absurde Idee. Er rannte auf einen im Einsatz befindlichen Polizeibeamten zu, schlug ihm die Dienstmütze vom Kopf und wollte mit dieser Trophäe flüchten.

Womit er nicht gerechnet hatte, waren die flinken Beine des Beamten, der ihm unmittelbar nachsetzte. Schon nach kurzer Verfolgung konnte der Polizist den jungen Mann greifen, der jedoch strauchelte und sich und seinen Verfolger dadurch zu Fall brachte. Beide Akteure verletzten sich, wobei der Beamte weiter dienstfähig blieb, der wenig erfolgreiche Dieb jedoch eine Verletzung an der Schulter und eine Kopfplatzwunde
davontrug, welche im Krankenhaus Düren behandelt werden mussten.

Statt einer Polizeimütze nahm der 24-Jährige eine Anzeige wegen räuberischen Diebstahls, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte mit nach Hause.


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