Aus dem Polizeibericht

Handgreiflichkeiten in Düren
Von Redaktion [24.05.2015, 11.50 Uhr]

Ein Raubüberfall am Dürener Hauptbahnhof, eine Auseinandersetzung unter dem Einsatz von Pfefferspray und ein Randalierer in der Nacht zum Sonntag beschäftigen derzeit die Polizei in Düren.

Bei der Polizei wurde laut Pressebericht nachträglich ein Raubüberfall am Bahnhof Düren angezeigt, der sich bereits am Donnerstag, 21. Mai, ereignete. In der Unterführung des Hauptbahnhofes Düren wurde einem 23jährigen Mann aus Eschweiler gegen 14 Uhr von einem Unbekannten die Einkaufstüte entrissen, in dem sich nach Aussage des Beraubten ein Handy in Orginalverpackung befand. Obwohl das Opfer sofort die Verfolgung aufnahm, entkam der Räuber. beschrieben wird er als etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann von 1,80 bis 1,85 Metern Grüße. Er war von kräftiger Statur und hatte schwarzes schulterlanges Haare. Eventuelle Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Ein Streit auf offener Straße endete am Freitagabend, gegen 21 Uhr, in der Augenklinik: Die Polizeibeamten waren zur Kreuzung Fritz-Erler-Str. / Veldener Straße gerufen worden, wo sie auf einen 24jährigen Mann aus Stolberg, trafen. Er war nach eigenen Angaben von einem Unbekannten mit Pfefferspray besprüht worden. Durch die Attacke erlitt er eine Augenverletzung und musste der Uniklinik Aachen gebracht werden.

Nach einer Zeugenaussage hatte es vorher Streit zwischen den beiden Männern gegeben. Der
Geschädigte war mit einem schwarzen Ford Ka unterwegs und stritt mit einem Mann, der neben ihm mit einem schwarzen Mercedes an der roten Ampel stand. Als sie auf Grün wechselte, fuhren beide Fahrzeuge kurz an, hielten jedoch sofort wieder auf der Abbiegespur.

Werbung

Die Kontrahenten stiegen aus ihren Fahrzeugen aus und bedrohten sich gegenseitig. Dabei sprühte der Fahrer des Mercedes dem Geschädigten offenbar das Reizgas ins Gesicht. Anschließend flüchtete er mit dem Fahrzeug in Richtung Birkesdorf.

Da der Geschädigte zu dem Vorfall noch nicht weiter angehört werden konnte, ist der Hintergrund
des Streits noch völlig unklar. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Polizei unter 02421-9496425 in Verbindung zu setzen.

Zu einem Dürener Nachtlokal ausrücken mussten die Beamten in der Nacht zu Sonntag: Gegen 3.30 Uhr wurde ein Randalierer gemeldet. Ein alkoholisierter 34jähriger Tunesier mit Wohnsitz in Düren pöbelte Mitarbeiter und Gäste an. Die Polizisten nahmen den Algerier mit vor die Türe, wo die Situation eskalierte: Der Algerier ging auf einen anderen Gast los.

Die Polizeibeamten mussten Reizgas einsetzen um den Mann unter Kontrolle zu bringen. Anschließend wurde er mit auf die Wache genommen. Doch auch dort gab der Algerier keine Ruhe, er randalierte in der Zelle und versuchte, sich selbst zu verletzen. Der Randalierer wurde daher nach ärztlicher Begutachtung durch das Ordnungsamt in die Rheinische Landesklinik eingewiesen. Wegen den zuvor begangenen Straftaten wurden Strafanzeigen gefertigt.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung