Als "Leader" überzeugt - Region erhält 8,5 Millionen
Von Josef Kreutzer [22.05.2015, 17.09 Uhr]

Von den 75 Millionen Euro, die in Nordrhein-Westfalen bis 2020 im Rahmen des LEADER-Programms zur Förderung des ländlichen Raums verteilt werden, fließen 8,5 Millionen Euro an drei LEADER-Regionen mit Beteiligung von Kommunen aus dem Kreis Düren.

Somit profitieren 13 der 15 kreisangehörigen Städte und Gemeinden von dem dreifachen Zuschlag. Insgesamt hatten sich landesweit 43 Regionen um die LEADER-Förderung beworben, 28 Zusammenschlüsse von Dörfern und Gemeinden wurden letztlich auserwählt.
LEADER-Region Eifel kann weiter arbeiten

Die in der Vergangenheit bereits geförderte LEADER-Region Eifel, zu der unter anderem auch Heimbach, Hürtgenwald und Nideggen gehören, kann ihre erfolgreiche Arbeit zur Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums als Lebens- und Wirtschaftsraum fortsetzen. Dafür erhält der Zusammenschluss 3,1 Millionen Euro aus EU-Mitteln.

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Zwei Erstbewerber konnten sich durchsetzen: Nörvenich und Vettweiß gehören zum neu gegründeten, ebenfalls Kreisgrenzen überschreitenden Zusammenschluss "Zülpicher Börde". Er wird bei der Umsetzung seiner Projektvorhaben zur Stärkung der Region mit 2,3 Millionen Euro unterstützt.

Dritter in der Riege der hiesigen Bewerber, die die Jury mit ihrem Konzept überzeugten, ist das indeland. Als "Rheinisches Revier an Inde und Rur" können Aldenhoven, Inden, Jülich, Langerwehe, Linnich, Merzenich, Niederzier und Titz sowie aus der Städteregion Eschweiler als Anrainer des Tagebaus Inden in den kommenden fünf Jahren mit 3,1 Millionen Euro zur Umsetzung ihrer Strukturwandelvorhaben planen. Auch dies war eine Erstbewerbung.

"Das ist ein überragender Erfolg. Kein anderer Kreis in Nordrhein-Westfalen ist so stark bedacht worden wie unserer. Das haben wir vor allem den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern zu verdanken, die sich vor Ort mit ihren Ideen und Anregungen in die Entwicklung von Zukunftsperspektiven eingebracht haben. Nun können viele der Vorhaben in die Tat umgesetzt werden. Das kommt letztlich allen zugute, die im ländlichen Raum leben", freute sich Landrat Wolfgang Spelthahn über den dreifachen Zuschlag. Das sei angesichts des Bevölkerungsrückgangs und der ständig steigenden Lebenserwartung der Menschen eine sehr gute Perspektive.


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