Margareta Herzogenrath trägt die Bundesverdienstmedaille

Düren: Gute Seele von St. Josef geehrt
Von Josef Kreutzer [18.09.2014, 15.32 Uhr]

Im Namen des Bundespräsidenten überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn der Dürenerin Margareta Herzogenrath die Bundesverdienstmedaille.

Im Namen des Bundespräsidenten überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn der Dürenerin Margareta Herzogenrath die Bundesverdienstmedaille.

Für ihr vorbildliches Engagement im sozialen Bereich hat Bundespräsident Joachim Gauck der Dürenerin Margareta Herzogenrath die Bundesverdienstmedaille zuerkannt. In der Paul-Kluth-Begegnungsstätte in Düren, ihrem hauptsächlichen Wirkungsort, überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn die Auszeichnung.

Seit 1992 leitet Margareta Herzogenrath die Senioren-Begegnungsstätte der Pfarre St. Josef und setzt sich für die Belange und die gesellschaftliche Teilhabe der Besucher ein. Von ihr organisierte Theaterbesuche und Ausflüge lockern das regelmäßige Programm auf.

Seit über 25 Jahren organisiert sie zudem in jedem Jahr eine zwei- bis dreiwöchige Urlaubsreise. Auch an Heiligabend und Neujahr muss niemand allein bleiben, da Margareta Herzogenrath dann traditionell zu Feiern in familiärer Atmosphäre einlädt.

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In den Gremien der Dürener Pfarren St. Josef und St. Lukas engagiert sie sich vielfältig. So hat sie viele Anregungen zur Integration von Menschen mit Behinderungen gegeben und bei der Umsetzung tatkräftig geholfen, etwa beim Bau eines barrierefreien Zugangs zur Kirche und der Organisation eines Fahrdienstes für Sehbehinderte und Rollstuhlfahrer.

Zudem war sie geraume Zeit im Katholischen Altenwerk des Bistums Aachen an verantwortlicher Stelle aktiv: Fast zehn Jahre lang hatte sie das Amt der Vorsitzenden inne. Damit nicht genug. Im katholischen Arbeitskreis „Offene Altenarbeit“ der Region Düren arbeitet Margareta Herzogenrath ebenfalls seit Jahrzehnten mit.
Im Namen der Stadt Düren sprach ihr auch Bürgermeister Paul Larue während der Feier-stunde in einem Grußwort Dank und Anerkennung aus.


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