Augustinus Krankenhaus Düren mit neuem Chef-Radiologen
Von Kaya erdem [06.09.2014, 16.53 Uhr]

Foto (© K. Erdem) v.l.: Dipl.-Kfm. Bernd Koch (Geschäftsführer der ctw), Kai Roeber (Chefarzt der Radiologie), Dr. med. Matthias Imdahl (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie) und Ass. jur. Gábor Szük (Geschäftsführer der ctw)

Foto (© K. Erdem) v.l.: Dipl.-Kfm. Bernd Koch (Geschäftsführer der ctw), Kai Roeber (Chefarzt der Radiologie), Dr. med. Matthias Imdahl (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Anästhesie) und Ass. jur. Gábor Szük (Geschäftsführer der ctw)

Kai Roeber ist der neue Chefarzt des Instituts für Klinische und Diagnostische Radiologie der St. Augustinus Krankenhaus gGmbH in Düren. „Mit Herrn Roeber haben wir einen überaus kompetenten und erfahrenen verantwortlichen Chefarzt des Instituts für diagnostische Radiologie, der zudem das Haus bereits sehr gut kennt“, so Assessor jur. Gábor Szük und Dipl.-Kfm. Bernd Koch, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West, einhellig. Vor rund 100 geladenen Gästen wurde der 47-jährige Facharzt für Radiologie im Rahmen einer Feierstunde im St. Augustinus Krankenhaus in Düren offiziell vorgestellt.

Kai Roeber ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach Abitur und Zivildienst im Krankenpflegedienst studierte er Medizin an der RWTH Aachen. Anschließend begann er als Assistenzarzt im Knappschaftskrankenhaus Würselen-Bardenberg in der Radiologie. 1999 wechselte er ins St. Augustinus Krankenhaus, schloss 2000 seine Facharztausbildung ab und wurde 2001 Oberarzt. Seit 2010 war er leitender Oberarzt und wurde im Februar 2014 zunächst kommissarischer Leiter des Instituts für diagnostische Radiologie.

Wichtig ist ihm ein vertrauensvoller und immer freundlicher Umgang mit Patienten und Mitarbeitern sowie die enge Zusammenarbeit mit den klinischen Kollegen und niedergelassenen Ärzten. Ziel ist und bleibt es krankhafte Veränderungen schnell zu erfassen und mitzuteilen, um effektiv zum Erfolg der Behandlung beizutragen. Dabei steht die Präzision der Befunde im Vordergrund, um Unklarheiten schnellstmöglich auszuräumen. Wichtig ist zudem manuelles Geschick, da der Radiologe auch selbst behandelnder Arzt ist. Am Herzen liegt Roeber des Weiteren die Aus- und Weiterbildung der Assistenzärzte für ein möglichst breites Spektrum zukünftiger Betätigung.

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Kai Roeber: „Ich freue mich, die Radiologie im St. Augustinus Krankenhaus mitgestalten und weiterentwickeln zu können, im sich permanent weiterentwickelnden Feld der modernen Radiologie beständig am Puls der Zeit zu fühlen und Neuerungen einbringen zu können, ohne dabei das Altbewährte außer Acht zu lassen“. Das hervorragende Klima innerhalb des derzeit 30-köpfigen Teams und des gesamten St. Augustinus Krankenhauses möchte er weiterhin pflegen.
"Ich habe großes Glück, mit solch tollen Mitarbeitern, die ich teilweise auch schon seit vielen Jahren kenne, weiterhin zusammen arbeiten zu dürfen", so Roeber weiter.


Seine Schwerpunkte liegen in der interventionellen Radiologie: Bereits während der Facharztausbildung führte er zahlreiche therapeutische Interventionen an Becken- und Beinarterien, Baucharterien und Gallengängen durch. Die erste Stentbehandlung im St. Augustinus Krankenhaus erfolgte 2001, der erste Karotisstent 2005 in enger Zusammenarbeit mit der Neurologischen Klinik. Er führte zahlreiche schmerztherapeutische Eingriffe mit computertomografischer und sonografischer Unterstützung durch, außerdem Entlastungspunktionen und Drainagen z. B. von Abszessen und Blutergüssen.

Im Rahmen der diagnostischen Radiologie werden Gewebeproben aus allen Bereichen von Körperstamm und Extremitäten entnommen und sämtliche Organe und Körperabschnitte mittels Computertomografie, Kernspintomografie, Ultraschall und Röntgen dargestellt. Hervorzuheben ist im St. Augustinus Krankenhaus Düren der Einsatz modernster technischer Verfahren mit zweidimensionalen und dreidimensionalen Darstellungen zum Beispiel von Knochen oder Blutgefäßen in der Kernspintomografie und Computertomografie sowie einer volldigitalen Röntgentechnik, welche neben einer brillanten Bildqualität auch zu einer deutlichen Reduktion der Strahlendosis führt. Aktuell erfolgt die Neuinstallation des zweiten volldigitalen Röntgenarbeitsplatzes und der Mehrzweckdurchleuchtungsanlage inklusive Angiografie und Rotationsangiografie.


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