Bombenfund im Tagebau Hambach
Von Redaktion [05.09.2014, 17.34 Uhr]

Am Freitagvormittag wurde laut Polizeibericht bei Erdarbeiten auf dem Betriebsgelände des Tagebaus eine Bombe gefunden. Da diese gesprengt werden sollte, musste für die Dauer der Maßnahme die angrenzende BAB 4 von 12.15 bis 13.10 Uhr gesperrt werden. Eine Gefährdung von Personen lag nicht vor.

Die Polizei erhielt gegen 10.30 Uhr Kenntnis von dem Fund einer 125 kg schweren Bombe, die durch den Kampfmittelräumdienst gesprengt werden sollte. Diese lag ersten Erkenntnissen nach in etwa 300 Meter nördlicher Entfernung zur angrenzenden Autobahn im Bereich des Hambacher Tagebaus, so dass die BAB 4 für die geplante Sprengung gesperrt werden musste.

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Ebenfalls betroffen waren umliegende Rastplätze, die durch die Polizei geräumt werden mussten, da seitens des Kampfmittelbeseitigungsdienstes ein Sicherheitsradius von 500 Metern angeordnet wurde. Hierdurch entstanden erhebliche Rückstaus in die jeweiligen Richtungen, die sich nach Aufhebung der Sperrmaßnahmen jedoch wieder verflüchtigten.

Somit waren mit der Bewältigung des Einsatzes nicht nur Beamte aus der Feder führenden Polizei in Düren betraut, sondern auch aus den angrenzenden Behörden Rhein-Erft-Kreis und Köln. Am Ende verlief die Sprengung ohne besondere Vorkommnisse.


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