Stiftung euPrevent übergibt Qualitätssiegel

Fünfach besiegelte Patientensicherheit im Kreis Düren
Von Christoph Lammertz [01.07.2014, 18.35 Uhr]

Krankenhäuser im Kreis Düren bieten ihren Patienten bescheinigte Sicherheit. Sie legen höchsten Wert auf Hygiene und Infektionsschutz und sind dafür jetzt in Aachen mit dem Qualitätssiegel der Stiftung euPrevent ausgezeichnet worden. Mit 14 weiteren Kliniken aus der Euregio Maas-Rhein und Rheinland-Pfalz nahmen das Krankenhaus Düren, das St. Marien-Hospital Birkesdorf, das St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf, das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich und das St. Josef-Krankenhaus Linnich das Siegel in Empfang.

Krankenhäuser im Kreis Düren bieten ihren Patienten bescheinigte Sicherheit. Sie legen höchsten Wert auf Hygiene und Infektionsschutz und sind dafür jetzt in Aachen mit dem Qualitätssiegel der Stiftung euPrevent ausgezeichnet worden. Mit 14 weiteren Kliniken aus der Euregio Maas-Rhein und Rheinland-Pfalz nahmen das Krankenhaus Düren, das St. Marien-Hospital Birkesdorf, das St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf, das St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich und das St. Josef-Krankenhaus Linnich das Siegel in Empfang.

Der feierlichen Übergabe durch die euPrevent-Vertreter Dr. Karl-Heinz Feldhoff (Leiter des Gesundheitsamtes des Kreises Heinsberg) und Professor Wolfgang Dott (Institutsdirektor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin am Uniklinikum Aachen), war eine kritische und intensive Prüfung der teilnehmenden Krankenhäuser vorausgegangen. Untersucht und bewertet wurden die hygienischen Standards wie beispielsweise die korrekte Händehygiene der Mitarbeiter, die Erfassung epidemiologischer Daten – die Zahl im Haus auftretender Erreger wird festgehalten und fortwährend überprüft –, die personelle Ausstattung mit Hygiene-Fachpersonal, die Hygiene-Fortbildung, der Um-gang mit multiresistenten Erregern und die Zusammenarbeit beispielsweise in Runden Tischen.

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„Für die Patienten ist das Siegel ein wichtiges Signal in Sachen Patientensicherheit“, erklärte Dr. Karl-Heinz Feld-hoff. Wer die Auszeichnung der Stiftung euPrevent in einem Krankenhaus sehe, könne sicher sein, dass Hygiene und Infektionsschutz dort einen sehr hohen Stellenwert genießen: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen wissenschaftlich gesicherte Maßnahmen im Kontakt mit den Patienten um, die das Risiko einer Übertragung von Keimen verringern. Das Siegel kann bei der Wahl eines Krankenhauses ein Auswahlkriterium sein.“

Zehn Qualitätsziele standen auf der Agenda der Prüfer. Dabei erreichten die Häuser im Schnitt 40 der möglichen 42 Punkte. Die Häuser im Kreis Düren erzielten im Schnitt sogar 41,8 Punkte und lagen damit im Kreisvergleich vorne. Besonders in den Bereichen Hygieneempfehlungen an die Mitarbeiter im Bezug auf multiresistente Erreger, erregerspezifische Hygienemaßnahmen und die Erhebung der epidemiologischen Daten schnitten alle Häuser mit Bestwerten ab.

Die fünf Krankenhäuser im Kreis Düren gehörten 2012 schon zu den ersten Trägern des euPrevent-Qualitätssiegels. Das neue Siegel gilt nun für drei Jahre. Danach werden sich die Kliniken den strengen Kriterien der Stiftung zum Wohl der Patienten gerne wieder stellen.


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