Kolumbianerinnen erkunden Dürener Region
Von tee [26.06.2014, 13.43 Uhr]

Die Moschee. „Ist wie eine andere Welt“

Die Moschee. „Ist wie eine andere Welt“

Tief beeindruckt zeigten sich Martha Lida Cifuentes und Maria Alejandra Sánchez Campino. von der Region Düren. Die Kolumbianierinnen sind Teil der 20-köpfigen Delegation, die zur Heiligtumsfahrt das Bistum Aachen besucht, und waren jetzt eine Woche in der „Obhut“ der Pfarrei St. Lukas.

Von der Medizin in der Abteilung Hirnforschung im Forschungszentrum Jülich und den Landeskliniken in Jülich über die Wirtschaft im Tagebau Inden bis zum ökumenischen Leben in Gemeinschaft mit den evangelischen Christen und Moslems lernten die zwei Lateinamerikanerinnen die Vielfalt des Lebens im Kreisgebiet kennen. Bewunderung hatte Maria Alejandra für die gute Vernetzung des gemeindlichen Lebens, die in vielen Notsituationen Hilfestellung leisten könne.

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Martha Lida Cifuentes (r) und Maria Alejandra Sánchez Campino (l) beim Patronatsfest in Jülich.

Martha Lida Cifuentes (r) und Maria Alejandra Sánchez Campino (l) beim Patronatsfest in Jülich.

Die Sonderpädagogin ist bereits zum vierten Mal in Deutschland und hat durch ihr Sozialprojekt „Sueños especiales“ (zu deutsch: besondere Träume) gute Kontakte nach Deutschland. 2003 hatte sie es mit einem Kollegen und der Deutschen, Esther Milbert, vom Pfadfinderstamm aus Stolberg das Projekt ins Leben gerufen.

Als Katechetin und Pfarrgemeinderatsmitglied ist Martha Lida Cifuentes in ihrer Heimat engagiert. Für sie ist der auffälligste Unterschied, das durchaus politische Engagement der Kirche in Deutschland. Ihrer Ansicht nach, mischt sich die Kirche in Kolumbien nicht so sehr in die Politik ein. Darüber hinaus sei die Zusammenarbeit der Laien mit dem Klerus vielfältiger und eher auf Augenhöhe. Die Hierarchie sei in Kolumbien viel stärker ausgeprägt.


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