Ökoprofit im Kreis Düren zahlt sich aus
Von Redaktion [03.04.2014, 21.21 Uhr]

Ökoprofit heißt Ressourcen schonen und Geld sparen: Elf Firmen und Institutionen aus der Region haben das mit Erfolg getan und erhielten jetzt auf Burg Hengebach die Zertifikate aus Händen von Landrat Spelthahn und Staatssekretär Peter Knitsch.

Ökoprofit heißt Ressourcen schonen und Geld sparen: Elf Firmen und Institutionen aus der Region haben das mit Erfolg getan und erhielten jetzt auf Burg Hengebach die Zertifikate aus Händen von Landrat Spelthahn und Staatssekretär Peter Knitsch.

Neudeutsch heißt es win-win-Situation, zu erkennen ist sie an strahlenden Gesichtern. Die gab es bei der Abschlussveranstaltung des zweiten Ökoprofit-Projekts im Kreis Düren zuhauf. Elf Firmen und Institutionen aus der Region hatten das bundesweit bewährte Programm erfolgreich absolviert. Durch akribische Datenerfassung und kritische Analyse ihrer Betriebsabläufe entdeckten sie Einsparpotenziale, die sie heute nutzen. Zu ihrem Vorteil und dem der Umwelt.

Konkret setzten die elf Ökoprofiteure insgesamt 44 Einzelmaßnahmen um, investierten dabei knapp 330.000 Euro und sparen nun über 150.000 Euro jährlich. Damit rechnet sich der finanzielle Aufwand durchschnittlich schon nach gut zwei Jahren für sie. Die Umwelt profitiert davon, weil nun jährlich 1,6 Millionen Kilowattstunden Strom weniger verbraucht und 440 Tonnen klimaschädigendes Kohlendioxyd vermieden werden. Zudem bleiben 5600 Kubikmeter Wasser sauber. Erstaunlich dabei: Jede vierte Idee ließ sich kostenlos umsetzen. Die Erfolgsbilanz wird aber noch ausgebaut, weil weitere Einsparmaßnahmen innerhalb des gut einjährigen Projektzeitraums noch nicht umgesetzt werden konnten.

So blickten Landrat Wolfgang Spelthahn und Peter Knitsch, Staatssekretär im NRW-Umweltministerium, im Dachatelier der Internationalen Kunstakademie Heimbach in lauter strahlende Gesichter, als sie die Ökoprofiteure zu ihrem Erfolg beglückwünschten. Ausgezeichnet wurden: Anker Teppichboden, Berufsförderungswerk Düren, Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung, die Hürtgenwalder Gemeinschaftsgrundschulen in Gey-Straß und Vossenack, gepe Gebäudedienste Peterhoff, Gebäudereinigung Michael Tollhausen, Krankenhaus Düren, Rurtalwerkstätten, Schloemer Gruppe sowie Holzleimbau Derix aus Niederkrüchten.

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Profitiert hat der Kleinbetrieb mit 25 Mitarbeitern ebenso wie der Dienstleister mit 5500 Beschäftigen. Mit Anker Teppichboden und dem Krankenhaus Düren waren auch Wiederholer dabei, die den Beratungsprozess erneut mit Gewinn absolvierten. Neben der Beratung durch externe Fachkräfte sei der Erfahrungsaustausch der Firmen in den Workshops sehr wichtig gewesen, hieß es immer wieder. "Bei allem, was wir jetzt tun, haben wir immer die Ökologie im Hinterkopf", berichtete Michael Tollhausen. Der Erfolg steht nun nicht nur in den Bilanzen der Unternehmen. Das Zertifikat wird auch werblich eingesetzt, um im Wettbewerb zu punkten.

Im Kreis Düren wird Ökoprofit federführend von der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren veranstaltet, unterstützt von der der Stadt Düren sowie der Stadtentwicklungsgesellschaft Jülich und den Vereinigten Industrieverbänden (VIV). Das Land NRW stellt die Finanzierung sicher, so dass die Teilnahme kostenlos ist. Die fachliche Beratung leistet die WertSicht GmbH aus Aachen, unterstützt von B.A.U.M. Consult aus Hamm.


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