LVR unterstützt 610 Arbeitnehmer mit Behinderung in Düren
Von Redaktion [20.03.2014, 13.20 Uhr]

Mehr als 610 Menschen mit Behinderung sowie deren Arbeitgeber im Kreis Düren hat der Integrationsfachdienst (IFD) Düren im vergangenen Jahr im Auftrag des LVR-Integrationsamtes beraten und begleitet.

Die insgesamt 17 rheinischen Integrationsfachdienste unterstützen, beraten und begleiten Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben und ihre Arbeitgeber. Rheinlandweit haben 2013 über 15.800 Menschen die IFD-Leistungen in Anspruch genommen.

Zu den Aufgaben der IFD gehören die Berufsorientierung, die Vermittlung und die Berufsbegleitung. Sie sind regional angesiedelt und unterstützen spezifisch je nach Art der Behinderung. So gibt es Fachleute für seelisch behinderte Menschen, für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, für blinde und sehbehinderte sowie für hörgeschädigte und gehörlose Menschen und ihre Arbeitgeber. Das Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) koordiniert die Arbeit der IFD im Rheinland.

"Unser Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderungen dauerhaft und erfolgreich auf dem regulären Arbeitsmarkt integriert werden können. Dabei benötigen sie und auch ihre Arbeitgeber häufig entsprechende Unterstützung", sagt Karin Fankhaenel, LVR-Dezernentin für Soziales und Integration. "Die Arbeit der IFD spielt dabei eine entscheidende Rolle. Sie können vor Ort agieren, kennen die lokalen Strukturen, haben Kontakte zu Arbeitgebern und gut funktionierende Netzwerke", so Fankhaenel weiter.

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Kernkompetenz der IFD ist die Begleitung im Job. Über 11.000 Menschen mit Handicap und ihre Arbeitgeber haben diese Leistung in 2013 rheinlandweit in Anspruch genommen, davon 320 im Kreis Düren. Die IFD-Beraterinnen und -berater organisieren und trainieren Arbeitsabläufe, klären im Kollegenkreis auf oder intervenieren bei Krisen.

Auch das Thema der Berufsorientierung beschäftigt die IFD. Insgesamt 1.800 Jugendliche mit Förderbedarf, 80 davon im Kreis Düren, begleiteten sie im letzten Jahr, um sie beim Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen. In anderen Fällen waren die IFD-Fachkräfte bei der Vermittlung von arbeitslosen schwerbehinderten Menschen oder beim Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen ins Arbeitsleben tätig.

Mit etwa 40 Prozent sind Menschen mit psychischen Erkrankungen die größte Zielgruppe der IFD. Besonders in diesem Bereich steigt die Nachfrage nach Beratung und Begleitung am Arbeitsplatz - bei betroffenen Menschen wie bei Arbeitgebern.

Das LVR-Integrationsamt finanziert die Leistungen, die für die betroffenen Menschen und Arbeitgeber kostenlos sind.

Kontakt zum IFD in Ihrer Region:
www.ifd-dueren.de

Kontakt zum IFD für Menschen mit Sehbehinderungen:
www.ifd-sehen.de

Weitere Adressen und Ansprechpartner finden Sie im Online-Ansprechpartner-Verzeichnis des LVR unter: www.rav.lvr.de


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