1,9 Kilometer Radweg

Mehr Sicherheit zwischen Hambach und Krauthausen
Von Josef Kreutzer [12.03.2014, 16.06 Uhr]

Für mehr Sicherheit zwischen Krauthausen und Hambach: Ortsvorsteherin Gabriele Schmitz-Esser (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn, Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser, Peter Münstermann MdL und Heinrich Hempsch, Vorsitzender des Kreis-Bauausschuss

Für mehr Sicherheit zwischen Krauthausen und Hambach: Ortsvorsteherin Gabriele Schmitz-Esser (v.l.), Landrat Wolfgang Spelthahn, Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser, Peter Münstermann MdL und Heinrich Hempsch, Vorsitzender des Kreis-Bauausschuss

Der Frühling war Zaungast, als Landrat Wolfgang Spelthahn, Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser, Peter Münstermann MdL und weitere Aktive den symbolischen ersten Spatenstich zum Bau des Radwegs zwischen den Niederzierer Ortsteilen Hambach und Krauthausen vornahmen.

"Dies ist eine sinnvolle Investition in die Verkehrssicherheit. Auf diesen Moment haben wir lange warten müssen", erinnerte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Begrüßung der Gäste an die langwierige Vorgeschichte. Schon 2007 hätten die Arbeiten an dem knapp 1,9 Kilometer langen Radweg entlang der Kreisstraße 22 beginnen können, doch die Verhandlungen mit einigen Grundstückseigentümern gestalteten sich äußerst zäh.

Schlussendlich sollte sich die Hartnäckigkeit der Liegenschaftsabteilung der Niederzierer Gemeindeverwaltung jedoch auszahlen. Nun ist der Bagger endlich vor Ort. In sechs Monaten, womöglich schon eher, soll der 2,50 Meter breite, durch einen Schutzstreifen von der Fahrbahn getrennte Radweg offiziell für den Verkehr freigegeben werden

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"Diesen Weg haben wir dringend gebraucht, denn die Krauthausener Kinder besuchen den Kindergarten und die Schule in Hambach", betonte Bürgermeister Hermann Heuser die Verflechtung der beiden Orte. Umgekehrt werden die Hambacher ihn nutzen, um zum Beispiel sicher zum Rurtalbahn-Haltepunkt Krauthausen zu gelangen.

Die Baukosten des Kreis-Projekts werden mit 570.000 Euro beziffert. 70 Prozent dieses Geldes stellt das Land Nordrhein-Westfalen dem Kreis Düren zur Verfügung. So einmütig die lokale Politik hinter dem Projekt steht, so geschlossen wurde es auch von den Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Düren unterstützt, betonte Peter Münstermann mit Verweis auf seine terminlich verhinderten Kollegen.

Die vom Amt für Kreisentwicklung und –straßen begleitete Baumaßnahme wurde vom Aachener Ingenieurbüro AGEVA geplant, die Bauausführung ist Sache der Bauunternehmung Dohmen aus Übach-Palenberg. Während der Bauarbeiten werden Teilabschnitte der K 22 nur einseitig befahrbar sein. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt.


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